Die Region Krasnojarsk ist in der Top-5 der attraktivsten Investitionsprojekte Russlands eingetreten

Die Föderale Ratingagentur RAEX hat ein jährliches Rating der Investitionsattraktivität russischer Regionen veröffentlicht. Die Experten bewerteten die Regionen anhand von zwei integralen Indikatoren: dem Potenzial und dem Risiko.

Die Forschung stellt fest, dass die COVID-19-Pandemie erheblich zum Wachstum der regionalen Investitionsrisiken beigetragen hat. Eine umfassende Bewertung zeigt, dass das Niveau des integralen Risikos um 1,3% gestiegen ist. Im ersten Halbjahr 2020 haben sich die Investitionen in Russland um 4% vermindert (fast die Hälfte der Regionen Russlands hat einen Rückgang des Indikators festgestellt).

Die Region Krasnojarsk hat den 5. Platz in der Wertung eingenommen. Im vorigen Jahr belegte die Region Krasnojarsk den 7. Platz.  Zwischen den Regionen der arktischen Zone Russlands hat die Region Krasnojarsk den ersten Platz eingenommen und den autonomen Kreis der Jamal-Nenzen und die Republik Saсha (Jakutien) überholt. Die Spezialisten der Agentur bewerteten die Region mit 1B (hohes Potenzial und mäßiges Risiko). Dabei macht die Region Krasnojarsk, nach Ansicht von Experten, mehr als 2,5% des gesamtrussischen Investitionspotenzials aus.

Der Generaldirektor der Entwicklungsgesellschaft Sergej Ladizhenko ist der Ansicht, dass die Verbesserung der Position von der Region durch das Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ in die Phase der aktiven Umsetzung erleichtert wurde. „Trotz der Krise ist dieses Jahr von einer bedeutenden Dynamik für die größten Projekte des IIP „Jenisseisches Siberien“ geprägt. Es wurden Maßnahmen zur staatlichen Unterstützung erhalten, Entwurfsarbeiten eingeleitet und der Bau der Schlüsselinfrastruktur begonnen. Darüber hinaus, haben die neuen Großinvestoren das Interesse für die Region gezeigt. Daher sind die hohen Indikatoren der Region im Rating eine Regelmäßigkeit“, betonte Sergej Ladizhenko.

Titelbild: Sergej Filinin