Wissenschaftliche Kollektive werden in Rahmen des Wettbewerbs „Jenisseisches Sibirien“ Forschungsstipendien erhalten

Russischer Fonds für Grundlagenforschung und Krasnojarsker regionaler Wissenschaftsfonds haben die Ergebnisse der zweiten Auswahl des Regionalwettbewerbs „Jenisseisches Sibirien“ zur Unterstützung der interdisziplinären wissenschaftlichen Grundlagenforschung bekannt gegeben. Die Partner des Wettbewerbs sind Unternehmen der Region Krasnojarsk, der Verein für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens und Unternehmen, die am integrativen Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ teilnehmen.

In diesem Jahr erhalten 5 Forschungsteams den Zuschuss und Unterstützung im Wert von 60 Millionen RUB. Die Projekte sollen bis August 2022 in zwei Schritten abgeschlossen sein. Die Forschungsförderung wird von dem Russischen Fonds für Grundlagenforschung, der Regierung der Region Krasnojarsk und Industriepartnern bereitgestellt.

Unter den Gewinnern sind Teams unter der Leitung von Wissenschaftlern aus der Sibirischen staatlichen Universität benannt nach M.F. Reschetnev, aus der Sibirischen Föderalen Universität, aus dem Föderalen Wissenschaftszentrum „Krasnojarsker Wissenschaftszentrum der sibirischen Klasse der russischen Akademie der Wissenschaften“. Die Wissenschaftler werden die Grundlagenforschung im Bereich der Verbundwerkstoffe, elektromagnetischen Gusstechnologien, Vorhersage und Überwachung von Veränderungen in Flora und Fauna, seismische Prospektion und Lokalisierung von Produktionsketten durchführen. Sie können die Themen der Siegerprojekte auf der Website des regionalen Wissenschaftsfonds sehen.

Sergej Ladizhenko, Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens, ist der Ansicht, dass die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Staat und Industriepartnern die maximale Wirkung für die territoriale Entwicklung erzielt. „Der Verein für Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens war einer der Industriepartner des Wettbewerbs. Auf Bestellung des Unternehmens und der Investoren des IIP „Jenisseisches Sibirien“ werden Grundlagenforschungen im Bereich der Umweltsicherheit, des rationellen Einsatzes natürlicher Ressourcen und der nachhaltigen Entwicklung der Regionen des Jenisseischen Sibiriens durchgeführt“, teilt Sergej Ladizhenko mit.

„Wir freuen uns, dass der Wettbewerb schon zum zweiten Mal stattfindet. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung können in der Praxis genutzt werden, um die Effizienz von Produktions- und Managementprozessen zu steigern. Durch die Bildung eines Ordens von Industriepartnern wird es außerdem möglich, Forschungsteams finanziell zu unterstützen“, so Irina Panteleewa, Geschäftsführerin des regionalen Wissenschaftsfonds. 

Wir fügen hinzu, dass im vergangenen Jahr 12 Projekte im Wert von 120 Millionen RUB im Rahmen des wissenschaftlichen Forschungswettbewerbs unterstützt wurden. Im ersten Forschungsjahr wurden die Ergebnisse im Bereich der Entwicklung digitaler Infrastrukturen vorgestellt, um die Effizienz von Kraftwerken zu steigern und Methoden zur Bewertung der Reserven von Erzvorkommen zu entwickeln.