7 Dezember 2020

In der Hauptstadt der Republik Tuwa wird eine „Bergingenieurschule“ gebaut

   Der Bau der „Bergingenieurschule“ in Kizyl wird gemäß einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Regierung der Republik Tuwa und GmbH „Golewskaja Bergbaugesellschaft“ durchgeführt.

     Auf Initiative der Regierung der Republik Tuwa wurde ein Treffen zur Schaffung der „Bergingenieurschule“ organisiert. Das Treffen wurde von Alexander Brokert, dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Tuwa, geleitet. Während des Treffens wurden die Einrichtung eines Projektbüros, Interaktion mit einer spezialisierten Universität, Bereiche der Zusammenarbeit mit der Sibirischen Bundesuniversität, Organisations- und Landfragen, sowie der Standort der zukünftigen Bildungseinrichtung in der Stadt Kizyl erörtert.

    Das Hauptziel der Gründung der „Bergingenieurschule“ ist, Absolventen von Schulen der Republik Tuwa die Möglichkeit zu geben, eine Beschäftigung in der modernen Produktion zu finden und Kompetenzen zu vermitteln, die in einem High-Tech-Unternehmen (Ak-Suger Bergbauaufbereitungsbetrieb) gefragt sind. Das geschätzte Investitionsvolumen für den Bau der „Bergingenieurschule“ wird etwa 1 Milliarde RUB betragen. GmbH „Golewskaya BBG“ verpflichtet sich, die Finanzierung für den Entwurf, den Bau und die Ausrüstung, gemäß den relevanten Parametern, der technischen Schule bereitzustellen. Zusätzlich wird ein Schlafsaal für 250 Personen gebaut. Die Bildungseinrichtung wird in der Lage sein, 400 Personen in den nachgefragten Berufen/Fachgebieten, die für die Entwicklung anderer Bergbauunternehmen der Republik erforderlich sind, in dem Ak-Suger Bergbauaufbereitungsbetrieb auszubilden.

Alexander Brokert betont: „Die umfassende Entwicklung des Gebiets steht in direktem Zusammenhang mit der Umsetzung eines großen Investitionsprojekts zur Schaffung eines Bergbauaufbereitungsbetrieb auf dem Gebiet von Ak-Sug. Die Schaffung einer Bildungseinrichtung in Kizyl ist ein anschauliches Beispiel für eine soziale Partnerschaft mit der Wirtschaft.“

        Um mit dem Entwurf und der Entwicklung des Konzepts der „Bergingenieurschule“ auf dem Gebiet der Stadt Kizyl zu beginnen, muss ein Grundstück für den Bau festgelegt werden, das alle Anforderungen erfüllt. Nach vorläufigen Schätzungen sollte die erforderliche Fläche für die „Bergingenieurschule“ (einschließlich des Bildungsgebäudes, der Herberge, des Übungsgeländes, der Hangars usw.) mindestens 20 Hektar betragen. Alexander Brokert bemerkt: „Angesichts der hohen sozialen Bedeutung der zukünftigen Bildungseinrichtung ist es wichtig, den richtigen Standort zu wählen.“

     Die Regierung der Republik Tuwa hat bereits das für die Entwicklung vorgeschlagene Grundstück an der Kreuzung der „75 Jahre der Sieg“ Str. und Bai-Khaak (nordöstliche Ecke) in Kizyl. Bei der Erörterung dieser Option wurde festgestellt, dass die Geschäfts-, öffentliche und kommerzielle Zone des Grundstücks unbedeutend ist und möglicherweise nicht ausreicht, um eine technische Schule und einen Heim in diesem Bereich unterzubringen. Es ist geplant, eine eingehende Untersuchung des vorgeschlagenen Grundstücks durchzuführen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um das Grundstück auf optimale Parameter zu bringen, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen und dieses Grundstück mit anderen Platzierungsoptionen zu vergleichen.

   Die Situation mit COVID-19 hat die Anforderungen an dem Bildungsprozess und die Fähigkeiten für die Fernarbeit mit Informationen erheblich verschärft. Die Teilnehmer des Treffens haben haben darüber gesprochen, eine geeignete Bildungsplattform für den Online-Lernprozess zu schaffen. Es wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe unter dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Tuwa unter Beteiligung aller interessierten Parteien einzurichten. 

Während des Treffens wurde beschlossen, ein Büro für die Umsetzung des Projekts einzurichten. Daran werden die Vertreter der Regierung der Republik Tuwa, der GmbH „Verwaltungsgesellschaft „Intergeo“, der Sibirischen Föderalen Universität und des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens beteiligt sein.  Das Projektbüro wird vom Minister für Bildung und Wissenschaft der Republik Tuwa geleitet.

„Das Unternehmen entwickelt derzeit ein Personalprogramm für den Bergbauaufbereitungsbetrieb auf der Grundlage der Porphyr-Kupferlagerstätte Ak-Sug. Die Gründung der „Beringenierschule“ in Kizyl ist ein Teil des Programms. Die technische Schule wird den Prozess der Ausbildung von Spezialisten auf jeden Fall beschleunigen, um den Personalbedarf des Unternehmens in der Betriebsphase zu decken“, teilt Sergej Ladizhenko mit, Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens.

Golewskaja Bergbaugesellschaft in der Republik Tuwa führt ein großes Investitionsprojekt durch: der Bau des Ak-Suger Bergbauaufbereitungsbetriebes auf der Grundlage einer Porphyr-Kupferlagerstätte in Todschinski koschuun. Die BBG wird in 2024 in Betrieb genommen, die Kapazität für die Gewinnung und Verarbeitung von Erz beträgt 24 Millionen Tonnen pro Jahr. Die BBG wird das BRP der Republik Tuwa verdoppeln und der Motor für die Entwicklung der schwer erreichbaren Region werden.

Das Unternehmen hat alle erforderlichen Genehmigungen erhalten und führt derzeit Arbeiten im Zusammenhang mit der Gewinnung von Auftragnehmern für den Bau der Bergbau- und Verarbeitungsanlage und der damit verbundenen Infrastruktur durch.

Es wird ein High-Tech-Unternehmen mit einem hohen Grad an Automatisierung und Arbeitsproduktivität sein. Das Projekt entspricht voll und ganz dem nationalen Ziel , die sozioökonomische Entwicklung der Republik auszugleichen. Die Umsetzung dieses Zieles erfordert die Schaffung von mehr als 2.000 neuen Arbeitsplätzen unter Beteiligung von mehr als 800 qualifizierten und 400 hochqualifizierten Arbeitskräften.