In der Republik Tuwa wird es geplant, einen Fleischereibetrieb zu bauen

Am 26. November hat die Regierung der Republik Tuwa bei einem Treffen zur Umsetzung eines Projekts zur Organisation der Verarbeitung von Fleischprodukten teilgenommen. Valentin Jendan, stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Republik Tuwa hat das Treffen geleitet. Am Treffen haben auch die Vertreter des Landwirtschaftsministeriums der Republik Tuwa, des Wirtschaftsministeriums der Republik Tuwa für die Durchführung von Investitionsprojekten in der Landwirtschaft und der Verein für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens teilgenommen.

Das finnische Unternehmen „Omos OY“, das die Erfahrung in der Auslieferung von Lebensmitteln auf dem Markt machte, hat das Projekt initiiert.  Der Leiter der Firma Mirza Mirzojew hat vorgeschlagen, die Produktion von Fleischprodukten aus Lamm und Vieh mit einer Exportorientierung zu organisieren. Die Produktion soll auf der Grundlage finnischer modularer Strukturen organisiert und für die Lieferung von Produkten an die Europäische Union weiter zertifiziert werden.

Der stellvertretende Vorsitzende der Regierung der Republik Tuwa Valentin Jendan, hat das Projekt unterstützt. Er weist auf die Relevanz hin, das hohe Potenzial der Schafzucht in Tuwa und die Bereitschaft der Führung der Republik, bei der Umsetzung mitzuwirken.

Während des Treffens wurden die Optionen für den Produktionsstandort geprüft: man empfehlt den Standort des Industrieparks „AgroTuwa“ in Kizyl. Der Bau des Agrarindustrieparks erfolgt im Rahmen des nationalen Projekts „Kleine und mittlere Unternehmen und Unterstützung individueller unternehmerischer Initiativen“. Die ersten Produktionsanlagen des Agrarindustrieparks werden am Ende des Jahres 2021 in Betrieb genommen, gleichzeitig kann auch das betreffende Projekt in Betrieb genommen werden.

Der stellvertretende Generaldirektor, Leiter der Direktion für die Gewinnung von Investitionsprojekten des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens Alexej Nikolaew hat Vorschläge zur Organisation der Unterstützung für ein Investitionsprojekt gegeben. Außerdem hat er über die vorhandene Infrastruktur für die Fleischverarbeitung, die im Rahmen des Projekts genutzt werden kann, gesprochen. „Aus der Sicht des Vereins können wir dem Investor einen Mechanismus für eine gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit anbieten und die Umsetzung des Projekts beschleunigen. Wir bieten dem Investor auch die Möglichkeit des Exports von Produkten. Das sind Gemüse, Wildpflanzen, Fisch, die auch auf dem Gebiet des Agrarindustrieparks von Tuwa produziert werden“, fügt Alexej Nikolaew hinzu.

Titelbild: Alexander Nerozja