Alexander Uss: IIP „Jenisseisches Sibirien“ entwickelt sich sehr schnell

Der Gouverneur Alexander Uss hat mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Regionalregierung Sergej Wereshchagin und dem Generaldirektor der ANO „Korporation der Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens“ Sergej Ladizhenko die Umsetzung des IIP „Jenisseisches Sibirien“ in Region Krasnojarsk besprochen.

Wie der Leiter der Region feststellte, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Probleme, die unsere Region und unser Land wegen der Coronakrise hat, bleiben die wichtigen strategischen Ziele des IIP „Jenisseisches Sibirien“ unverändert.

„Bisher wurde ein Gesetz zur Umsetzung von Bestimmungen des Steuergesetzbuchs der Russischen Föderation in Bezug auf regionale Investitionsprojekte angenommen. Außerdem wurde der Bau der Wisokogorskij Brücke in der Region Jenissei begonnen und Pläne und Aufgaben für Taimir festgelegt. Das heißt, das IIP „Jenisseisches Sibirien“ sich sehr schnell entwickelt“, betonte Alexander Uss.

Dies wurde durch die Anrede der Region Irkutsk bestätigt, welche darum bittet die Projekte der Nachbarregion ins IIP „Jenisseisches Sibirien“ aufzunehmen. Der entsprechende Verordnungsentwurf der Regierung der Russischen Föderation zur Vereinheitlichung von Projekten aus vier Regionen – die Region Krasnojarsk, Tuwa, Chakassien, die Region Irkutsk, wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung ausgearbeitet. Wenn das IIP derzeit 32 Projekte im Wert von 1,9 Billionen RUB umfasst, wird sich ihre Zahl mit den Projekten der Region Irkutsk auf 53 Projekte mit insgesamt mehr als 4 Billionen RUB erhöhen. Das wird ermöglichen, ein wirksames Instrument für die sozioökonomische Entwicklung nicht nur auf sibirischer, sondern auch auf föderaler Ebene zu schaffen.

Wie Sergej Wereshchagin in seinem Bericht erwähnt hat, sind 12 von 18 Projekten, die im IIP „Jenisseisches Sibirien“ in Region Krasnojarsk einbezogen wurden, in der aktiven Phase zur Umsetzung eingetreten. Ein Projekt wurde bereits umgesetzt. Das ist das Projekt der Holzbearbeitungsfirma „Jenissei“, das die Kapazitäten für die Verarbeitung der Produkte realisiert.

Im Jahr 2020 wurde eine Entscheidung über die Bundesfinanzierung einer Reihe von Infrastruktureinrichtungen im Jenisseischen Sibirien getroffen. Dies ermöglichte eine Brücke in der Nähe des Dorfes Wisokogorskij ein Jahr früher zu bauen. Diese Fazilität wird nicht nur von Investorenunternehmen erwartet, die auf diesem Gebiet Projekte für insgesamt rund 180 Milliarden RUB durchführen, sondern auch von mehr als 13.000 Einwohnern der Bezirke Jenisseyskij, Sewero-Jenisseiskij und Motiginskij.

Auf Bundesebene wurde auch ein Antrag auf Schaffung einer Sonderwirtschaftszone (SWZ) „Krasnojarsker technologisches Tal“ gestellt und vereinbart. Die Zone wird auf dem Territorium des Krasnojarsker Eisenhüttenwerks liegen. Sechs Ankerbewohner haben bereits ihre Pläne zur Umsetzung von Projekten in der SWZ für insgesamt rund 29 Milliarden RUB bestätigt.

„Es ist besonders wichtig, dass das Projekt für die Schaffung von Produktionsanlagen für die Verarbeitung von Primäraluminium ermöglicht, was zur Herstellung von Produkten mit einem höheren Mehrwert führen könnte. Doch wenn früher die Produkte aus Krasnojarsker Aluminium außerhalb der Region Krasnojarsk hergestellt und erst später in die Region importiert wurden, wo sie von unseren Unternehmen und Betrieben verwendet werden konnten, wird dieser geschlossene Produktionszyklus jetzt auf dem Territorium der SWZ geschaffen. Wir hoffen, dass es bis Ende des Jahres ein entsprechendes Dekret der Regierung Russlands geben wird, mit dem dieses Projekt genehmigt wird “, erklärte Sergej Wereshchagin.

Auf der Siradasajskojer Lagerstätte in der Arktiszone der Region Krasnojarsk begann eine aktive Umsetzung eines komplexen Kohlebergbauprojekts. Die Investitionen in diesem Projekt von „Sewernaja Zvezda“ (Nordstern) betragen mehr als 40 Milliarden RUB. Das Unternehmen hat mit der Regierung der Region einen Abkommen über soziale und wirtschaftliche Partnerschaften unterzeichnet.

Im Oktober des Jahres wurde ein Gesetzentwurf zur Umsetzung spezialer Bestimmungen des Steuergesetzbuchs der Russischen Föderation in Bezug auf regionale Investitionsprojekte (RIP) angenommen. Es werden bereits fünf Anträge auf Zuweisung des RIP-Status von Unternehmen gestellt, die Teil des IIP „Jenisseisches Sibirien“ sind. Die Gesamtkosten ihrer Projekte betragen mehr als 50 Milliarden RUB. Die Regionalregierung wird die Anträge auf Erlangung des RIP-Status weiter ausbauen.

Das Projekt „Wostok Oil“ (Ost Öl), das von „Rosneft“ im Norden der Region durchgeführt wird, hat „Jenisseisches Sibirien“ stark weiterentwickelt.  Die sozioökonomischen Auswirkungen des Projekts sind nicht nur für die Region Krasnojarsk wichtig, sondern auch für das ganze Land. Gestern haben sich der Chef von „Rosneft“ Igor Setschin mit dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin getroffen und die wichtigsten Parameter des Projekts „Wostok Oil“ besprochen. Dazu gehören Hunderttausende von Arbeitsplätzen in ganz Russland, hundert Millionen Tonnen Ölproduktion bis 2034, Milliarden RUB von Steuern und Billionen RUB von Investitionen.

Wie Sergeij Wereshchagin betonte, hat für 2021 der Verein für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens vor, nicht nur die Projekte „Wostok Oil“ und „Sewernaja Zvezda“ zu starten, sondern auch eine Reihe von Projekten zur Rohstoffgewinnung, einschließlich Goldminenunternehmen und Projekte für Holzverarbeitung und Logistik in der Region umzusetzen. 

„Wie wir es eingeschätzt haben, werden im nächsten Jahr mindestens 100 Milliarden RUB im Rahmen des IIP „Jenisseisches Sibirien“ investiert und rund 12.000 Arbeitsplätze geschaffen“, fügte der stellvertretende Ministerpräsident hinzu.

Während des Treffens konzentrierte sich der Gouverneur auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Teil des IIP „Jenisseisches Sibirien“ sind. Es wurde auch betont, dass die Arbeitsbeschaffung für die Einwohner der Region Krasnojarsk auch in Priorität ist.  Laut den Ergebnissen des letzten Jahres wurden in der Region mehr als 1.300 Menschen für Projekte des IIP „Jenisseisches Sibirien“ eingestellt.

Das zweite Ziel für 2021, die vom Leiter der Region genannt wird, ist die Zusammenarbeit kleiner und mittlerer Unternehmen mit großen Unternehmen, die in der Region im Rahmen des IIP „Jenisseisches Sibirien“ tätig sind. Zurzeit wurde ein Register von 300 verantwortlichen Lieferanten geschafft. Nach den Ergebnissen vom Jahr 2020 wurden mit ihnen 160 Verträge zu einem Preis von 3,6 Milliarden RUB geschlossen.

Ein weiteres Ziel im Rahmen des IIP „Jenisseisches Sibirien“, das ständig unterstützt werden soll, ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft für die Umsetzung großer wissenschaftsintensiver Projekte.

„Der Wissenschafts- und Bildungskomplex der Region hat bereits eine Reihe von Aufträgen von Unternehmen erhalten, deren Preis am Ende des Jahres 2020 330 Millionen RUB betragen wird. Diese Arbeit wird sich weiter entwickeln“, betonte Sergej Wereshchagin.