Alexander Uss: „Der Bau des West-Taimyr Clusters zur Herstellung von Kohlekonzentraten wird zum technologischen Fortschritt führen, welcher für den Norden der Region so notwendig ist.“

Der Gouverneur Alexander Uss hatte heute ein Treffen mit Roman Trotsenko, dem Präsidenten des Verwaltungsrates der AEON Corporation. Die Seiten haben die Aussichten für die Umsetzung des Projekts zum Bau des Industrieclusters West-Taimyr zur Herstellung von Kohlekonzentraten im Stadtbezirk Taimyrer Dolgan-Nenets besprochen.

Das Projekt wird von GmbH „Severnaya Zvezda“ (Nordstern) im Rahmen des IIP „Jenisseisches Sibirien“ durchgeführt. Im Rahmen des Projekts werden auf der Grundlage des Syradasay-Kohlefeldes, das 105 km vom Flughafen Dikson entfernt liegt, eine Autobahn vom geschlossenen Förderer des Tiefseehafens, eine Kohlenmine mit einer Kapazität von 5 Millionen Tonnen pro Jahr, eine Aufbereitungsanlage, ein Schiffskohleterminal, eine Wohnstadt, sowie eine Staubstation mit einem Emissionsreinigungssystem gebildet. Das Emissionsreinigungssystem befolgt allen Umweltschutzanforderungen und arbeitet zusammen mit dem Abfall des Konzentrators. Die Produkte werden entlang der Nordseeroute in die südostasiatischen Länder exportiert.

Die Umsetzung des Investitionsprojekts wird zur Modernisierung und Entwicklung der Infrastruktur beitragen, wodurch die Verkehrsanbindung des Dorfes Dikson sichergestellt und eine moderne Hochburg an der Nordseeroute geschaffen wird.

„Der Bau des West-Taimyr Clusters zur Herstellung von Kohlekonzentraten wird zum technologischen Fortschritt führen, welcher für den Norden der Region so notwendig ist. Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze und Steuereinnahmen im Haushalt wird dies zur Entwicklung kooperativer Beziehungen und zur Zusammenarbeit mit unseren wissenschaftlichen Einrichtungen beitragen. Es ist wichtig, dass die Region Krasnojarsk eine gute organisatorische Unterstützung angeboten und den Zeitaufwand für die Durchführung aller Verfahren erheblich verkürzt hat – von den Idee bis zum tatsächlichen Produktionszyklus, den wir im nächsten Jahr erwarten.“, betonte Alexander Uss, als er die Ergebnisse des Treffens besprach.

Das Finanzierungsvolumen für das Projekt wird bis 2025 mehr als 45 Milliarden RUB betragen. Bis 2028 ist es geplant, mehr als 6 Milliarden RUB der Steuereinnahmen für regionale und kommunale Haushalte bereitzustellen. Im Rahmen des Projekts werden mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Zurzeit haben alle Objekte des Industrieclusters die staatliche ökologische Expertise bestanden und eine positive Auswertung von der staatlichen Hauptexpertise Russlands erhalten. Bereits in diesem Jahr plant der Investor eine Baugenehmigung zu erhalten und die Arbeit am Projektgelände zu beginnen. Der Kohlebergbau im Tagebau soll in 2021 beginnen.

„Das ist ein einzigartiges und komplexes Projekt, weil niemand das Problem der Produktion großer Mengen von Kohle unter solchen klimatischen Bedingungen gelöst hat. Alle Elemente des Projekts müssen separat an den Standort gebracht werden und unter extremen arktischen Bedingungen funktionieren, ohne die Umwelt zu schädigen. So wird der längste windgeschützte Förderer mit einer Länge von 61 km geschaffen. Der Fördere wird nicht zulassen, dass die Kohle beim Transport zum Hafen durch den Wind entflieht.“, betont Roman Trotsenko.  „Es werden moderne Kraftwerke gebaut, die dabei helfen Dieselkraftstoff durch Lieferung nach Norden nicht mehr zu nutzen. Eine neue Verarbeitungsanlage wird ebenfalls entstehen.“, fügt er hinzu.

Nach dem Besprechen der Umsetzung des Projekts zwischen der Regierung der Region Krasnojarsk und „Severnaya Zvezda“ (Nordstern) wurde ein Kooperationsabkommen, der bis 2028 dauern wird, unterzeichnet. Im Rahmen des Abkommens übernimmt die Regierung der Region Krasnojarsk die Verpflichtungen Investitionen zu schaffen, stabile finanzielle und wirtschaftliche Bedingungen für den Investor zu etablieren und die Investitionstätigkeit in der Region zu fördern. Im Gegenzug wird das Unternehmen „Severnaya Zvezda“ (Nordstern) Beziehungen mit den Unternehmen der Region aufbauen, an der Erstellung von Bildungs- und Wissenschaftsprogrammen an den Universitäten der Region teilnehmen, innovative Aktivitäten entwickeln und Sozial- und Infrastrukturprojekte in der Region sicherstellen. Das Unternehmen plant für diese Ziele bis 2028 einen Gesamtbetrag von rund 2,5 Milliarden RUB bereitzustellen.

Foto: Vadim Kofmann

krskstate.ru