Der Bau der nördlichsten Brücke durch Jenissei in der Region Krasnojarsk

Heute wurde der Bau der nördlichsten Straßenbrücke über Jenissei in der Nähe des Dorfes Wisokogorskij begonnen. Dies ist die siebte Straßenbrücke über eine der größten Flüsse Russlands. Alexander Uss, er Gouverneur der Region Krasnojarsk, die Vertreter der Landesregierung, die abgeordneten Legislativen der Region, die Bürgermeister der naheliegenden Städten und Bezirken, sowie die Unternehmen haben an der feierlichen Zeremonie teilgenommen. 

Die neue Brücke wird die erste große Infrastrukturanlage für die industrielle Entwicklung der Wirtschaftsregion Angara-Jenissei sein. Die Brücke wird ermöglichen, neue Minerallagerstätte zu erschließen und ein Verkehrsnetz am rechten Ufer von Jenissei und Angara zu entwickeln.

In seiner Begrüßungsrede gratulierte Alexander Uss allen Anwesenden zum solchen historischen Tag. „Liebe Freunde! Wir beginnen den Bau der lang geplanten Wisokogorskij-Brücke. Die Region Krasnojarsk ist eine anerkannte Leitfigur im Goldbergabbau, und es gibt sehr viel Gold dort, auf der anderen Seite des Flusses. Hier befinden sich unsere wichtige Bergbauunternehmen. Hier haben wir auch großes Interesse für die Waldbranche.  Die nördlichen Gebiete der Region enthalten die größten Reserven. Es wurde eingeschätzt, dass bald 180 Milliarden RUB in die Region investiert werden. Dies bedeutet, dass es neue 20 000 Arbeitsplätze und eine Vergrößerung der Steuerkraft geben wird.  Doch das Wichtigste ist, dass unsere Leute dort leben. Wir hoffen, dass diese Brücke das „Festland“ näher und zugänglicher für die Menschen machen wird. Ich habe keine Zweifel daran, dass die Wisokogorskij-Brücke qualitätsvoll ist und rechtzeitig gebaut wird“, betonte Alexander Uss.

Um das Ereignis in Erinnerung zu behalten, hinterließen Alexander Uss und Alexander Kuleschow, Verwaltungsleiter der Jenisseischen Region, ihre Autogramme auf dem Glas des Kunstobjekts, das an der Brückeansatzstelle liegt.

Mit der Brücke wird sich die kommerzielle Geschwindigkeit der Fracht- und Passagierzustellung von Jenisseisk zum Dorf Sewero-Jenisseiskij drei- oder sogar vierfach steigern. Heutzutage fährt im Gebiet des Dorfes Wisokogorskij im Sommer eine Fähre durch den Jenissei, und im Winter funktioniert eine Eisüberquerung. Dabei überschreitet die Bewegungsgeschwindigkeit entlang der Winterstraße 20-25 km/h nicht. Die neue Brücke wird das ganze Jahr eine stabile Verkehrsverbindung zwischen den zentralen Gebieten der Region und der Region Nord-Jenissei, die 25% des gesamten russischen und fast 80% des regionalen Goldabbaus enthält, verfügbar machen.  

Der Bau der Brücke ist ein Teil des IIP „Jenisseisches Sibirien“, das 2018 von Alexander Uss initiiert wurde. Die Brücke wird die Umsetzung von Investitionsplänen für Bergbau- und Verarbeitungsunternehmen wie „Poljus Krasnojarsk“, Wasiljewskij Bergwerk, Sovrudnik, Gorewskij GOK, Nowoangarskij Verarbeitungsanlage, DOK „Jenissei“ erleichtern.

„Das ist ein lang erwartetes Projekt, das sowohl für die Produktion, als auch für das Gebiet der Region Sewero-Jenissei, in dem unsere Mitarbeiter auch leben und arbeiten, sehr wichtig ist. Wir sind dem Gouverneur und der Regierung der Region sehr dankbar, dass sie gemeinsam mit den Landesbehörden so eine Entscheidung getroffen haben”, teilte Nikita Smirnow, Direktor für Regierungsbeziehungen der AG „Poljus“ mit. 

Auch die Bewohner der lokalen Siedlungen sind sehr aufgeregt.  Die Brücke wird helfen das ganze Jahr den innerstädtischen Gütertransport aufzubauen und 17 Siedlungen am rechten Ufer vom Dorf Wisokogorskij mit dem Dorf Sewero-Jenisseiskij, wo mehr als 13.000 Menschen leben, zu verbinden.  Mit der neuen Brücke werden die Winterstraßen nicht mehr benutzt.

Die Bedeutung des heutigen Ereignisses kann nicht unterschätzt werden, so Alexander Kuleschow.  „Die Bewohner der Region und der angrenzenden Gebiete warten seit vielen Jahrzehnten auf diese Brücke. In der Regel wurden alle lokalen Wahlkampagnen, dem Aufbau der Brücke gewidmet.  Zum Glück ist es Alexander Wiktorowitsch gelungen, deswegen sind wir ihm sehr dankbar”, erklärte der Leiter der Jenisseischen Region.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Bau der Straßenbrücke im nationalen Projekt „Integrativer Plan für die Modernisierung und den Ausbau der Hauptinfrastruktur bis 2024“ enthalten ist. 8,3 Milliarden RUB werden aus dem Regional- und Bundesbudget bereitgestellt.

Die Brücke wird zweispurig sein.  Die Länge der Brücke wird 1.196,1 Meter (mit den Ansätzen – 2.082,54 Meter) betragen.  Neben dem Bau der Brücke ist der Bau von Kommunikations- und Straßenkreuzungen geplant. Der Bau der Brücke soll im November 2023 abgeschlossen werden.

 

Foto: Alekseij Petschenkin