Jenissei-Sibirien baut Geschäftsbeziehungen mit China aus

Heute wurde per Videokonferenz eine Arbeitstagung zum Thema der Investitionskooperationen zwischen der Sichuan Business Association in Russland und den GUS-Staaten und den Regionen Jenissei-Sibiriens durchgeführt. An der Arbeitstagung beteiligten sich die Vertreter des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, der Generaldirektor der Sichuan Business Association in Russland und den GUS-Staaten Zeng Aiguo und die Angestellten der Sichuan International Chamber of Commerce Vertretung Russland.

Sergej Ladyschenko, der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, berichtete den chinesischen Teilnehmern über das Wirtschafts- und Investitionspotenzial der Jenissei-sibirischen Regionen und Projekte, die heutzutage in diesen Regionen implementiert werden.

Im Einzelnen besprachen die Teilnehmer Kooperationsaussichten in den Forst- und Holzverarbeitungsindustrien. Zeng Aiguo erzählte über die Pläne der chinesischen Unternehmen, in Russland Pelletfabriken zu bauen, und interessierte sich, ob solche Pelletfabriken auch in den Regionen des Jenissei-Sibiriens untergebracht werden können. Sergej Ladyschenko wies auf gute Voraussetzungen für die Umsetzung der Projekte zur Verarbeitung der Sägewerkabfälle in der Region Krasnojarsk hin.  “Wir haben Informationen, wo und wie viele Sägewerkabfälle es gibt, und können deshalb für solche Betriebe die besten Standorte bieten. Der Verein kann insoweit nach vorgegebenen Dimensionen und Kriterien einen Standort für den Bau der Pelletfabrik aussuchen, jeweilige Treffen zwecks der weiteren Kooperationen in den Forst- und Holzverarbeitungsindustrien veranstalten und die umfassende und vielseitige Koordination des Investitionsprojekts gewährleisten”, fügte er hinzu. Sergej Ladyschenko betonte, dass die sinnvolle zweckmäßige Benutzung der Naturschätze in den Regionen des Jenissei-Sibiriens die höchste Priorität ist, und alle Forstnutzungsarbeiten können nur in Einklang mit den geltenden russischen Gesetzen ausgeführt werden.

Zeng Aiguo sagte, dass in Chengdu – der Hauptstadt der Provinz Sichuan – die Fabriken zur Herstellung einer neuen Generation von Akkumulatoren errichtet werden, und diese Betriebe sind an der Einfuhr der Batteriemetalle interessiert. Das Integrative Investitionsprojekt “Jenissei-Sibirien” schließt eben zwei Projekte zum Bau von Batteriemetallbetrieben ein. Zum Jahr 2022 soll die erste Jahresproduktion erzielt werden, die dann nach China ausgeführt werden kann.

In der Arbeitstagung haben die Teilnehmer über die Unterzeichnung einer Kooperationsabsichtserklärung, Erarbeitung des Roadmaps und Planung der weiteren gemeinsamen Schritte entschieden, um wirtschaftliche Entwicklung und günstiges Investitionsklima in den beiden Ländern sicherzustellen.

Der Verein für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens wird an die Sichuan Business Association in Russland und den GUS-Staaten die Investitionsangebote richten, die für chinesische Unternehmer interessant sein können. Der Generaldirektor der Sichuan Business Association beabsichtigt, bereits in diesem Herbst die Jenissei-sibirischen Regionen zu besuchen.

 

 

Titelbild: Chengdu – die Hauptstadt der Provinz Sichuan