In die Staatsduma wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der in der Region Krasnojarsk die Projekte zur Gewinnung von Mehrkomponentenerzen ermöglicht

Die Regierung der Russischen Föderation hat der Staatsduma der Gesetzentwurf “Über die Änderungen des Steuergesetzbuches der Russischen Föderation bezüglich der Steuern auf die Erzgewinnung in der Region Krasnojarsk (§ 342 Abs. 2)” zugeleitet.

In der Region Krasnojarsk gibt es Sulfid- und Nickel-Kupfer-Lagerstätten mit Mehrkomponentenerzen – Kingaschskoje, Werchnekingaschskoje, Gorosubowskoje, Maslowskoje, Tschernogorskoje, Talnachskoje und Oktjabrskoje. Die Wirtschaftlichkeit des Erzabbaus in diesen Lagerstätten ist in hohem Maße vom Nickelgehalt an diesen Erzen abhängig.

Der Föderale Gesetzentwurf sieht die Senkung der Bergbausteuer für Mehrkomponentenerze mit Kupfer-, Nickel- und Platinmetallgehalt von höchstens 0,5 % vor. Laut dem Gesetzentwurf soll sich der Steuersatz für die in der Region Krasnojarsk gewonnenen Erze auf 140,00 Rubel pro Tonne (statt des früheren Steuersatzes von 730,00 Rubel) ermäßigen, dabei handelt es sich um die Lagerstätten, die sich ganz oder teilweise in der Region Krasnojarsk befinden.

Die Änderung des Gesetzes lässt die vorhandenen, steuerlich unrentablen Lagerstätten erschließen und bewirtschaften und somit eine Reihe von neuen Investitionsprojekten starten. Falls der Gesetzentwurf genehmigt wird, können durch die Umsetzung der neuen Gesetzbestimmungen im Zeitraum bis zum Jahr 2046 die Steuern und Abgaben in Höhe von über 135 Milliarden Rubel aus der Erschließung der Lagerstätten mit den Erzvorräten von 342 Millionen Tonnen erzielt werden.

Sergej Ladyschenko, der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, glaubt, dass die Steuergesetzgebung durch dieses Gesetzgebungsvorhaben optimiert wird. “Der aktuelle Steuersatz gilt nur für die Lagerstätten mit hohem Nickelgehalt an den Erzen. Mit der Herabsetzung des Steuersatzes kann die Heranziehung von Investitionen angeregt und die Umsetzung einer Reihe von den eingeplanten Projekten beschleunigt werden. Zum Beispiel, die Firma Intergeo kann dann im Rahmen des Integrativen Investitionsprojekts “Jenissei-Sibirien” mit der Erschließung der Lagerstätten Kingaschskoje und Werchnekingaschskoje anfangen. Dies wird auch einen großen Einfluss auf die sozial-wirtschaftliche Entwicklung der Territorien haben”, sagte Sergej Ladyschenko.