Die Staatliche Hauptexpertise Russlands (Glawgosexpertisa) hat positives Gutachten über die ingenieurtechnischen Untersuchungen für das Projekt zur Erschließung der Kohlelagerstätte Syradassaj abgegeben

Die ingenieurtechnischen Untersuchungen, aufgrund deren jeweilige Projektunterlagen für die Erschließung der Kohlelagerstätte Syradassaj im Gemeindebezirk Taimyr der Dolganen und Nenzen der Region Krasnojarsk erstellt werden sollen, erhielten positive Stellungnahme der Niederlassung der Glawgosekspertisa Russlands in Krasnojarsk. Das Ziel der ingenieurtechnischen Untersuchungen war, den größten Abschnitt der Lagerstätte – Süd-Westen-Abschnitt auf das Einrichten eines Tagebaus und den Bau der zugehörigen Infrastruktur für vorrangige Erschließung vorzubereiten.

Mit ca. 5,3 Milliarden Tonnen besitzt die Kohlelagerstätte Syradassaj zum einen die größten Vorräte an verkokbaren Kohlarten, die in der Hüttenindustrie verwendet werden. Im Rahmen der Erschließung wird auf der Halbinsel Taimyr der Industriecluster West-Taimyr zur Herstellung von Kohlekonzentraten aus verkokbaren Koksarten eingerichtet werden, der einen Tagebau, eine Aufbereitungsanlage, eine Siedlung für Schichtpersonal und das Seekohleterminal „Jenissei“ umfassen wird. Das Clusterbau-Projekt gehört zum Integrativen Investitionsprojekt „Jenissei-Sibirien“, dessen Implementierung sich auf sozial-wirtschaftliche Entwicklung der nördlichen Gebiete der Region Krasnojarsk richtet.

Die Investorin des Projekts ist die  Firma „Sewernaja Swesda“, die in die Infrastrukturgesellschaft „AEON“ eingegliedert ist. Zuvor erhielt die Firma positive Stellungnahme der Staatlichen Hauptexpertise über  die geplanten Lagerstättenobjekte.

„Die planmäßige Arbeit in allen Phasen der Projektvorbereitung, einschließlich der Erlangung der erforderlichen Genehmigungen, deutet darauf hin, dass der Kohlecluster auf der Halbinsel Taimyr termingerecht gebaut wird. Bereits in diesem Jahr wird in der Lagerstätte mit den Bau- und Montagearbeiten begonnen“, – fügte Sergei Ladyschenko, der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens hinzu.

 

Foto: Sergei Filinin