Das sibirische elektronische Zollamt wird zur erfolgreichen Umsetzung des Integrativen Investitionsprojekts „Jenissei-Sibirien“ beitragen

Der Gouverneur der Region Krasnojarsk Aleksandr Uss hielt das erste Treffen mit dem Leiter des sibirischen elektronischen Zollamtes Egor Wegner ab.  Die Teilnehmer diskutierten Arbeitsergebnisse und Perspektiven der neuen Behörde, insbesondere wurde das Thema der Zollabfertigung bei der Umsetzung des Integrativen Investitionsprojekts „Jenissei-Sibirien“ erörtert.

„Das Integrative  Investitionsprojekt „Jenissei-Sibirien“ tritt in die aktive Umsetzungsphase ein.  Dies bedeutet, dass in naher Zukunft die zügige und reibungslose Zollabwicklung von Fertigprodukten und Rohstoffen in größeren Mengen immer mehr nachgefragt wird. Natürlich ist unsere Region an der Vervollkommnung der bestehenden Zollabläufe interessiert. Der Übergang zur elektronischen Zollabwicklung entspricht den Bedürfnissen sowohl der Region als auch der Unternehmen in den jeweiligen Wirtschaftsbranchen“, – betonte der Gouverneur. 

Im 2018 hat der russische Präsident Wladimir Putin den Beschluss über die Unterbringung einer Abteilung des einheitlichen elektronischen Zollamtsnetzes in der Region erlassen.  Das sibirische elektronische Zollamt funktioniert seit August 2019. Das neue Zollamt ist eine spezialisierte Abteilung, deren Zuständigkeit sich ausschließlich auf die elektronische Zollabwicklung beschränkt.

In den ersten sechs Monaten haben Zollbeamten in Krasnojarsk mehr als 42.000 Zollanmeldungen bearbeitet, über 21 Milliarden Rubel wurden an den Bundeshaushalt überwiesen.  Laut dem Leiter des regionalen elektronischen Zollamtes Egor Wegner wird das Arbeitsvolumen künftig um ein Vielfaches – auf ca. 350.000 Zollanmeldungen pro Jahr steigen. Bis 2021 wird das sibirische elektronische Zollamt im Föderationskreis Sibirien die einzige Zollbehörde sein, die für die elektronische Zollabwicklung zuständig ist.  Dadurch kann die Möglichkeit ausgeschlossen werden, alle strategisch wichtige Rohstoffe, wie Holz und andere Boden- und Naturschätze, bei verschiedenen Zollbehörden anzumelden, sodass etwaige Korruptionstatbestände verhindert werden können, und die Abfertigungszeit wird sich erheblich reduzieren.