Indische Unternehmen sind an den Projekten der Jenissei-sibirischen Regionen interessiert

Das Investmentpotenzial der Jenissei-sibirischen Regionen wurde heute den Vertretern der Abteilung für Wirtschaft und Handel der Indischen Botschaft in der Russischen Föderation im Rahmen einer Videokonferenz präsentiert. Die MitarbeiterInnen des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens haben eine Reihe der Investitionsprojekte in der Region Krasnojarsk, der Republik Tywa und der Republik Chakassien vorgestellt, die bei indischen Unternehmen ein Interesse wecken können.

Dr. Aseem Vohra, Leiter der Abteilung für Wirtschaft und Handel der Indischen Botschaft in der Russischen Föderation, ist der Meinung, dass es ein großes Interesse an Kooperationen mit den Regionen des Jenissei-Sibiriens besteht, und nannte die Branchen, die für russisch-indische Kooperationen im Besonderen interessant sind: Landwirtschaft, Informationstechnologien und Bildung, Bergbau, insbesondere Kohleförderung, Pharmazie, Spitzentechnologien.

Jede Region des Jenissei-Sibiriens wurde separat präsentiert, sodass alle Besonderheiten und aussichtsreiche Branchen jeder Region ausführlich beleuchtet werden konnten. Der Entwicklungsdirektor Alexei Nikolaew berichtete über Konkurrenzvorteile, die Investoren in der Region Krasnojarsk in Anspruch nehmen können, und hat Investmentangebote präsentiert, die für indische Unternehmen interessant sein könnten: er hat im Einzelnen Sonderwirtschaftsräume und Gebiete mit fortgeschrittener Entwicklung dargestellt, die im Rahmen des Integrativen Investitionsprojektes “Jenissei-Sibirien” gebildet werden. Alexei Nikolaew hat auch über Investitionsaussichten der Republik Tywa erzählt und gute Ressourcenversorgung und zukunftsorientierte Infrastrukturprojekte der Republik, die gemeinsame Grenzen mit anderen Ländern hat, hervorgehoben. Michail Krutskich, stellvertretender Direktor des Vereins, Leiter der Vertretung Chakassien, ergänzte die Präsentation mit den Informationen über vorrangige Wirtschaftsbranchen in Chakassien, indem er die Entwicklung der Kohleindustrie und touristische Attraktivität der Republik betonte.

Dr. Aseem Vohra wurde von den vom Verein präsentierten Investitionsprojekten beeindruckt und hat auf einige Projekte hingewiesen, die im Interesse der bestimmten indischen Unternehmen bereits jetzt liegen. Laut dem Leiter der Abteilung für Wirtschaft und Handel der Botschaft von Indien in der Russischen Föderation interessieren sich indische Unternehmen zumeist an Kohleindustrie-, Agrarindustrie- und IT-Projekten, insbesondere aber am Projekt zur Einrichtung eines internationalen Luftfahrt-Drehkreuzes auf den Flughäfen Krasnojarsk und Tscheremschanka.

Dr. Aseem Vohra hat nach ausführlichen Informationen über diese Projekte angefragt, die dann den Interessierten für weitere Zusammenarbeit weitergeleitet werden sollen. Er hat die Vereinsvertreter von jeder Region des Jenissei-Sibiriens zur Teilnahme an den Webinars der Indischen Botschaft eingeladen, um Kooperationsformen detailliert zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen.

Der Verein für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens wird sich seinerseits mit der endgültigen Gestaltung der Investitionsangebote für indische Unternehmen befassen. Die Abteilung für Wirtschaft und Handel der Indischen Botschaft in der Russischen Föderation engagiert sich im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Förderung der Projekte, die im Rahmen des Integrativen Investitionsprojekts “Jenissei-Sibirien” implementiert werden.