“Kralesinvest” sucht einen Auftragnehmer für die Planung der Zellulosefabrik

Die Firma “Kraslesinvest” hat eine Ausschreibung von Planungsleistungen für die Zellulosefabrik angemeldet, die als Bestandteil des Holzindustriekomplexes im Kreis Bogutschany der Region Krasnojarsk gebaut werden soll.  Die Angebote der Bewerber werden bis zum 26. Juni aufgenommen; am 6. Juli werden die Ergebnisse zusammengefasst.  Der höchste Schwellenwert des Auftrags liegt bei 946,6 Millionen Rubel.

Der Leistungsumfang schließt die Planung von Holzaufbereitungsproduktion mit Lagern und Förderbändern, Zellstoffproduktion (inklusive eines Kochraums und einer Trockenanlage), Stromversorgung und sonstigen Versorgungsnetzen sowie die Entwicklung eines Systems der automatisierten Produktionssteuerung ein. 

In der 1. Phase wird die Kapazität der Zellulosefabrik 1 Million Tonnen des gebleichten Sulfatnadelzellstoffs pro Jahr betragen. Bei der Planung soll der Auftragnehmer auch die Herstellung von Zellstoff aus Lärche sowie Fluff-Zellstoff ins Auge fassen. In der 2. Phase wird die Zellulosefabrik jährlich 500 Tausend Tonnen von gebleichtem Sulfatnadelzellstoff und 324 Tausend Tonnen von auflösbarem Lärchenzellstoff und Fluff-Zellstoff produzieren.

Laut dem Vertrag soll der Auftragnehmer die Planung bis 2021 vollenden und im März 2022 die positive amtliche Begutachtung erhalten. Aus den Ausschreibungsunterlagen ist es ersichtlich, dass das Projekt auch den Bau einer Sondereinsenbahnstrecke und einer Asphaltstraße umfasst, aber diese Leistungen stehen nicht in dieser Ausschreibung.

Laut Sergei Ladyschenko, dem Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, bestätigt der Auftrag für die Entwicklung der Bauvorlagen und des Kostenvoranschlags die Bereitschaft des Investoren zur Verwirklichung des Projekts: ‘Die Region Krasnojarsk zählt zu den holzreichsten Regionen Russlands, und ein großes Holzweiterverarbeitungsunternehmen lässt die Effizienz der ganzen Forstindustrie erheblich steigern. Das neue Unternehmen richtet sich an die Herstellung von  technologisch wettbewerbsfähigen, hochwertigen, weltweit nachgefragten Erzeugnissen und wird den heutigen Umweltschutzvorschriften entsprechen’, betont Sergei Ladyschenko.

Das Projekt ‘Bau eines Holzindustriekomplexes und der dazugehörigen Eisenbahninfrastruktur im Kreis Bogutschany der Region Krasnojarsk’ ist ins Integrative Investitionsprojekt “Jenissei-Sibirien” eingeschlossen. Der gesamte Projektinvestitionsumfang beläuft sich auf mehr als 130  Milliarden Rubel. Die Produktion der neuen Zellstofffabrik orientiert sich auf die Ausfuhr nach East- und Südostasien.

 

Foto: AO Kraslesinvest