Alexandr Uss: Die Einrichtung eines Sonderwirtschaftsraums am Flughafen Krasnojarsk steht jetzt im Mittelpunkt

Alexandr Uss, Gouverneur der Region Krasnojarsk, hat eine Videokonferenz über die Entwicklung des Luftverkehrsknotenpunkts Krasnojarsk durchgeführt. Der Gouverneur, Mitglieder der regionalen Regierung, Vertreter der OK RUSAL, der AO ERA Group und der Unternehmensgruppe Wolga-Dnepr haben das Projekt zur Einrichtung des internationalen Luftfahrt- und Luftfracht-Drehkreuzes auf der Basis der Flughäfen Krasnojarsk und Tscheremschanka besprochen.

Das Projekt sieht die Einrichtung eines einheitlichen Geländes mit Verwaltungs-, Büro- und Geschäftsgebäuden, technischer und Verkehrsinfrastruktur, Güterbehandlungsbereichen und industriellen Betrieben vor, dem der Status eines industriell-gewerblichen Sonderwirtschaftsraums zugewiesen sein wird. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts lässt die Bodeninfrastruktur der Flughäfen Krasnojarsk und Tscheremschanka verbessern, und dadurch kann die Region in die globale Netzplanung eingegliedert werden und sich in einen wichtigen internationalen Handelsverkehrsknotenpunkt mit erhöhter Wertschöpfung verwandeln.

Aktuell werden Bau- und Montagearbeiten zur Sanierung der Hauptrollbahn durchgeführt. Daneben wurden die vorläufige technisch-wirtschaftliche Projektdokumentation des Luftfahrt-Drehkreuzes, ein ausführliches “Portrait” des ansässigen Unternehmens, in dem repräsentative Auswahlkriterien aufgeführt werden, und ein Roadmap für die Vorbereitungsprojektphase erstellt. Der am Flughafen geplante Sonderwirtschaftsraum ist in die territoriale Planung der Region Krasnojarsk eingeschlossen.

Die Teilnehmer der Videokonferenz haben darauf geachtet, dass den am Flughafen Krasnojarsk anliegenden Territorien auch der Status eines Sonderwirtschaftsraums zugewiesen sein soll. Zurzeit arbeitet die Regierung der Region gemeinsam mit der AO ERA Group, der OK RUSAL und der AO Verein für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens an der Heranziehung von potentiellen ansässigen Unternehmen. Am Projekt können sich Logistik- und Produktionsunternehmen beteiligen: Fluggesellschaften, Lagerbetreiber, elektronische Handelsplattformen, Hersteller von Pharmaprodukten, Kosmetik, elektronischen und medizinischen Geräten, Maschinenbauteilen.

“Die Einrichtung eines Sonderwirtschaftsraums am Flughafen Krasnojarsk scheint hochinteressant zu sein. Solche Projekte bieten große Möglichkeiten und sind selbst Entwicklungstreiber für die Wirtschaft der anliegenden Gebiete. Die Luftbeförderungen setzen immer die Entwicklung von verschiedensten Nebenbranchen und -betrieben voraus, was zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und Steigerung von Haushaltseinnahmen führt”, betonte Alexandr Uss.

Der Leiter der Region hat vorgeschlagen, Arbeitsbesprechungen zum Thema Umsetzung des Projekts “Internationales Luftfracht-Drehkreuz” alle zwei Monate durchzuführen. Er hat die Regierung der Region mit der Aufstellung von Fragen beauftragt, die in den nächsten Arbeitsberatungen ausführlich zu besprechen sind.

Wir möchten erwähnen, dass trotzdem alle Fluggesellschaften jetzt aufgrund der COVID-19-Pandemie eine schwere Zeit erleben, führt der Flughafen Krasnojarsk ihre Tätigkeiten stabil fort. Wegen wesentlicher Reduzierung des Reiseverkehrs fokussiert sich der Flughafen auf Frachtflüge. Die Anzahl von Frachtflügen am Flughafen Krasnojarsk hat im Vergleichszeitraum des Vorjahres fast um das Dreifache zugenommen.

 

Foto: krskstate.ru