Chinesische Investoren wollen in der Region Krasnojarsk ihre Projekte starten

Heute fanden die Online-Verhandlungen zwischen den Vertretern der Region Krasnojarsk und der handelswirtschaftlichen Pilotzone der Shangheier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) (Quingdao, China) statt. Auf der Agenda standen die Entwicklung der Zusammenarbeitsaussichten und die Umsetzung von Investitionsprojekten in der Region.

An den Verhandlungen nahmen Sergei Wereschtschagin, stellvertretender Vorsitzender der Regierung Region Krasnojarsk, Sergei Ladyschenko, Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, und Vertreter der Era Group teil. Die chinesische Partei wurde durch Hao Guoxin, den stellvertretenden Vorsitzenden der Pilotzone für handelswirtschaftliche Zusammenarbeit, und Li Jun, den Generaldirektor der Silkportel vertreten.

Die Parteien besprachen Entwicklung der Handelsverbindungen, Anpassen der Gesetzgebungen, um den Investitionsprojekten effizientere Unterstützung zu gewähren, Verbessern der Verkehrsverbindungen bzw. Logistik, Einrichtung einer Freihandelszone und Schaffen der Voraussetzungen für Umsetzung von Investitionsprojekten im Sonderwirtschaftsraum Internationales Drehkreuz für Waren- und Passagierverkehr, Logistik und Industrie (Mega-Drehkreuz). Aktuell gestaltet sich in Quingdao eine Pilotzone für handeslwirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den SOZ-Staaten , die sich im Rahmen der Belt and Road Intiative zu einem neuen Zentrum der internationalen Kooperationen entwickelt. Eine der Funktionen der Pilotzone ist die Mitwirkung an der Errichtung von neuen Produktionskapazitäten und der Entwicklung von gegenseitigen Investitionen.

Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass eine Flugverkehrsdrehscheibe mit dem Sonderwirtschaftsraumstatus gute Basis für Ansiedlung von Produktions-, Verarbeitungs- und Logistikbetrieben darstellt. Die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse gilt für die aussichtsreichste Entwicklungsrichtung, weil solche Agrarindustrieprojekte erlauben, landwirtschaftliche Endprodukte in der Region herzustellen und nach China auszuführen sowie chinesische Waren nach Russland über Krasnojarsk einzuführen. Als Ergebnis der Verhandlungen haben die Parteien vereinbart, dass die Zusammenarbeit in den oben genannten Bereichen weiterhin verstärkt werden soll. Es wurde auch über die Bildung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die die Koordination der weiteren Schritte beider Parteien übernehmen wird.

Sergei Ladyschenko, Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens, betonte, dass sich diese Zusammenarbeit in die Heranziehung von neuen Investitionen in die Region Krasnojarsk resultieren kann. “Wir interessieren uns an der Entwicklung des Handelsverkehrs mit China mittels der Zone für regionale handelswirtschaftliche Zusammenarbeit und für den Start der gemeinsamen Investitionsprojekten. Der Verein bietet den chinesischen Partnern, die in den relevanten Bereichen agieren, ganzheitliche Dienstleistungen nach dem Alles-aus-einer Hand-Prinzip an.