Das Projekt des Föderalen Medizinzentrums “EPITETICA” gewinnt die Fremdfinanzierung

Der Fonds der regionalen Sozialprogramme “Unsere Zukunft” (Russisch: Nasche Buduschtschee) hat die Darlehensgewährung für die Errichtung eines einzigartigen Medizinzentrums für hochtechnologische Rehabilitation von Patienten mit Kiefer- und Gesichtsdefekten genehmigt.  Die Projektinitiatoren sind OOO Epitetika, OOO Klinik von Professor Nikolaenko, KGBUS Regionales Klinisches A.I.Krschischanowski-Tumorzentrum Krasnojarsk, AO NPP Radioswjas, FGBOU WO Staatliche Medizinische Prof. W.F. Woino-Jasenezki-Universität Krasnojarsk. Das Darlehen wird mit einem jährlichen Zinssatz von 0% und einer Laufzeit von 10 Jahren gewährt und durch den Verein für die Unterstützung von Mittel- und Kleinunternehmen mit einer Garantie in Höhe von 40.000.000 Rubel abgesichert. Geschätzter Investitionswert des Projekts beträgt ca. 200.000.000 Rubel. Der Restbetrag soll aus den eigenen Mitteln der Projektinitiatoren und der Entwicklungsinstitutionen beschaffen werden.

Das Projekt wird durch den Verein für die Entwicklung des Jenissei-Sibiriens umfassend unterstützt. Als Mitwirkung an der Projektumsetzung werden erforderliche Genehmigungen der zuständigen Behörden erhalten und Vereinbarungen über Grundstücke abgeschlossen sowie Unterlagen zur Beschaffung der Finanzierungsmittel von Entwicklungsinstitutionen vorbereitet.

Das Projekt sieht den Bau eines Medizinzentrums vor, das den Patienten mit Kiefer- und Gesichtsdefekten und Extremitätenverletzungen weitgehende Behandlung und Rehabilitation bieten kann.  Die meisten Patienten, die einer Therapie oder Rehabilitation im geplanten Medizinzentrum Epitetika bedürfen werden, sind Patienten nach einer Tumorerkrankung oder mit Gesichts-, Kopf- und Extremitätenverletzungen.

Somit handelt es sich um den Bau einer auf dem neusten Stand ausgestatteten Fachklinik, die mit allen notwendigen medizinischen, chirurgischen, prothetischen und Rehabilitationsgeräten ausgerüstet ist. Das Medizinzentrum Epitetica wird nicht nur Behandlung und Rehabilitation und zusätzliche Arten der medizinischen Hilfe (zahnärztliche Behandlung, Unfallchirurgie, Orthopädie, Behandlung von HNO-Erkrankungen, Computertomographie und komplexe Diagnostik) anbieten, sondern auch typische und kundenspezifische Operationsbestecke und Instrumente für Prothetik herstellen.

Jährlich sollen im Medizinzentrum über 1.000 Patienten behandelt werden, die voraussichtliche Anzahl der Mitarbeiter wird bei 80 liegen. Über 500 Personen können im Medizinzentrum Epitetika jährlich geschult bzw. fortgebildet werden.

Es ist zu erwähnen, dass es bisher in Russland noch keine Medizinzentren gibt, die ähnliche medizinische Dienstleistungen erbringen. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland) wird das Projekt mit aktuellen Informationen, Schulungen und Bildungsveranstaltungen, wissenschaftlich-technischen Beratungen unterstützen.

Foto: epitetica.ru