Das Auslandsgeschäft interessiert sich für die Zusammenarbeit mit den Regionen Jenisseis Sibirien

Am 10. Februar fand eine Präsentation des umfassenden Investitionsprojekts Jenisseis vor Vertretern der diplomatischen Missionen ausländischer Staaten statt. Teilnehmer der Präsentation waren Turgunbek Doronbekow, Leiter des Büros der Botschaft der Kirgisischen Republik in Russland in der Stadt Krasnojarsk, Swiderek Kschyschtoff, Generalkonsul der Republik Polen in Irkutsk sowie Artjom Sakharow, der amtierende Vertreter des russischen Außenministeriums in der Stadt Krasnojarsk.

Die Vertreter des Entwicklungsunternehmens Jenisseis Sibiirien stellten den Gästen wichtige Investitionsprojekte in der Region Krasnojarsk, Tywa und in Khakassija vor, erzählten über die Hauptarbeitsbereiche des Unternehmens und diskutierten die Aussichten der Beteiligung ausländischer Unternehmen an dem umfassenden Investitionsprojekt “Jenisseis Sibiirien”

Swiderek Kschyschtoff betonte die Bedeutung der Umsetzung des umfassenden Investitionsprojekts “Jenisseis Sibiirien” für die Regionen und brachte die Bereitschaft der polnischen Wirtschaft zum Ausdruck, die Möglichkeiten und Perspektiven der Zusammenarbeit ausführlicher zu besprechen.

„Ich mag Ihre Region sehr. Polen interessiert sich für Sibirien. Wir beliefern beispielsweise die Region Krasnojarsk mit polnischer Ausrüstung und wollen unsere Beziehungen weiter ausbauen“, fasste Swiderek Kschyschtoff die guten Erfahrungen polnischer Unternehmen in Sibirien zusammen. Nach Angaben des Konsuls belief sich das Investitionsvolumen der polnischen Investoren im Jahr 2018 auf 67 Mio. USD für Tywa und auf 221 Mio. USD für Khakassien. Er hofft, dass die Investitionen in Zukunft steigen werden.

Ein Interesse an einer Zusammenarbeit zeigte auch der Leiter des Büros der Botschaft der Kirgisischen Republik in Russland in der Stadt Krasnojarsk. Turgunbek Oskonbekowitsch Doronbekow sprach das wichtige Problem eines möglichen Personalmangels an. Die Vertreter des Unternehmens wiesen darauf hin, dass der Beschäftigung von Anwohnern der an dem umfassenden Projekt beteiligten Regionen Vorrang hat, aber auch die Einbeziehung ausländischer Arbeitskräfte möglich sei. Darüber hinaus studieren bereits viele Studenten aus Nachbarländern an der Sibirischen Bundesuniversität.

Die Teilnehmer des Treffens kamen zu dem Schluss, dass beide Seiten für eine Zusammenarbeit und die Einbeziehung ausländischer Unternehmen in den umfassenden Investitionsprojekt Jenisseis Sibirien bereit sind. Die Vertreter aus dem Ausland wurden zum Wirtschaftsforum von Krasnojarsk eingeladen, das vom 19. bis 21. März 2020 stattfinden wird und auf dem beide Seiten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausführlicher besprechen werden können.