Der Kohlenterminal des Sarydasai-Kohlefelds ist in die Karte der Landesplanung Russlands eingeschlossen worden.

Die Regierung der Russischen Föderation hat die Änderungen der Landesplanung der Russischen Föderation in Bezug auf den föderalen Verkehr (Eisenbahnverkehr, Luftverkehr, Seeverkehr, Binnenschiffsverkehr) und die föderalen Autostrassen bekräftigt. Die neue Fassung erfasst die Pläne der Errichtung eines Kohlenterminals im Sarydasai-Kohlefeld mit der Kapazität von 4.5 Millionen Tonnen pro Jahr. 

Der neue Kohlenterminal soll für Verladung und Beförderung der Kohle ausgenutzt werden, welche bei der Nutzbarmachung des Industrieclusters Westtaimyr durch die Firma Sewernaja Zwezda (Nordstern) gewonnen wird. Das Feld befindet sich auf der Halbinsel Taimyr, 120 km südöstlich von Dikson. Auf der ersten Etappe wird ein Seeladeterminal errichtet, der die Seefahrzeuge mit der Belastbarkeit von bis 70 Tonnen. Der Terminal und das Feld sollen mit einer Strasse von ungefähr 60 km verbunden werden.

Das Projekt der Entwicklung des Sarydasai-Kohlefelds, welches ein Teil des integrierten Investitionsprojekts “Jenisseisches Sibirien” ist, ist ein der besten zwischen den zukunftsorientierten Projekten im Bereich der Gewinnung der Polarkohle. Die Ressourcenbasis beträgt über 5 Milliarden Tonnen. Im Rahmen des Projekts ist Errichtung des Industrieclusters Westtaimyr für Herstellung des Kohlenkonzentrats aus kokenden Kohlen auf der Halbinsel mit der Kapazität von 5 Millionen Tonnen pro Jahr geplant, mit der Möglichkeit, den Cluster später bis 10 Millionen Tonnen pro Jahr zu erweitern. Der Cluster wird aus einer Kohlensäule mit Tagebau, einer Aufbereitungsanlage für Tiefbearbeitung, den Wohnhäusern mit der ganzen nötigen Infrastruktur für Bauarbeiter und Werker, den Hilfsobjekten für Daseinsvorsorge bestehen. 

Zurzeit ist die Projektierung der Hauptobjekte fast fertig. Dieses Jahres ist es geplant, die Unterlagen für die staatliche Umweltexpertise, die Projektunterlagen für die staatliche Hauptexpertise abzugeben, die Vorbereitung zu starten und den Stützpunkt zu bauen.

Das Projekt soll die Entwicklung des Gemeindekreises Taimyr der Dolganen und Nenzen der Region Krasnojarsk fördern, die neuen Arbeitsplätze schaffen, die Entwicklung der Infrastruktur verbessern, sowie die Beladung des Nördlichen Seewegs garantieren.

Sergej Ladyschenko, Generaldirektor der Entwicklungsgesellschaft des Jenisseischen Sibiriens, meint, dass das Projekt die schnellen Tempos der Entwicklung demonstriert. ‘Der Hafen ist in den föderalen Unterlagen erwähnt, was bedeutet, dass es für die föderale Regierung wichtig ist; wir sehen auch, dass die Investoren daran interessiert sind. Schon im Sommer hat die Firma Sewernaja Zwezda (Nordstern) vor, auf der Projektfläche zu landen und die Entwicklung zu starten’, sagte Sergej Ladyschenko.