Projekte des umfassenden Investitionsprojekts “Jenisseis Sibirien” wurden im Rahmen der Regierungskommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit Russlands und der Schweiz vorgestellt

Am 17. Dezember fand im Rahmen der 20. Sitzung der Regierungskommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der Schweizerischen Eidgenossenschaft eine Plenarsitzung unter dem gemeinsamen Vorsitz des stellvertretenden Ministerpräsidenten der Russischen Föderation Vitali Mutko und des Leiters der Abteilung für bilaterale Wirtschaftsbeziehungen des Schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft Erwin Bollinger statt. Vertreter von Bundes- und Landesbehörden sowie Wirtschaftsverbänden berichteten über vielversprechende Richtungen der Zusammenarbeit.

Die Arbeitsgruppen bestimmten die Hauptrichtungen der Zusammenarbeit im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, der Interaktion der russischen Regionen und der Schweizer Kantone durch den Finanzdialog, im Zollbereich, in Industrie, Landwirtschaft, Umwelt und Bildung.

Während der Plenarsitzung sprach der stellvertretende Regierungsvorsitzende der Region Krasnojarsk Sergej Wereschtschagin über das Investitionspotenzial der Region, das umfassende Investitionsprojekt “Jenisseis Sibirien” sowie über vielversprechende Richtungen der internationalen Zusammenarbeit. Die Basis des umfassenden Investitionsprojekts stellen reale Projekte der größten russischen Unternehmen dar, die auf den Ausbau der Infrastruktur, die Steigerung der Industrieproduktion, die Öl-, Metallurgie-, Holzverarbeitungsindustrie und die Landwirtschaft abzielen.

Den Teilnehmern der Ausstellung wurden 6 Projekte des umfassenden Investitionsprojekts „Jeniseis Sibirien“ vorgestellt, die im Gebiet Krasnojarsk umgesetzt wurden und in denen es möglich ist, ausländische Partner in folgenden Richtungen anzuziehen: Entwicklung der Payakh-Gruppe von Lagerstätten, der Bau des West-Taimyr-Industriegebiets, die Erschaffung des Technologietals von Krasnojarsk, der Sibir-Agro-Industriepark, die Entwicklung der Infrastruktur der Elegest-Lagerstätte, die Entwicklung der Unternehmen der Wirtschaftsregion Angara-Jenissei.

Sergei Vereshchagin stellte fest, dass Projekte des umfassenden Investitionsprojekts “Jeniseis Sibirien” aufgrund ihrer Größe strategische Partner benötigen. Schweizer Unternehmen und staatliche Fonds können sich an diesen Projekten beteiligen, indem sie ihre Produktionskapazitäten sowie Lieferanten von Technologie und Ausrüstung lokalisieren. Die Teilnehmer der Kommission stellten das beträchtliche Potenzial des umfassenden Investitionsprojekts “Jeniseis Sibirien” fest und äußerten den Wunsch, Wege für die Zusammenarbeit mit potenziell interessierten Investoren aus der Schweiz zu finden.