Die Brücke über den Jenissei Fluss in der Nähe der Siedlung Wyssokogorsky wurde von der Staatlichen Hauptexpertise genehmigt

Das Projekt, in der Nähe der Siedlung Wyssokogorsky eine Brücke über Jenissei zu bauen, wurde von der russischen Staatlichen Hauptexpertise genehmigt. Das Projekt, das Anfang 2010 im Rahmen des Föderalen Programms zur Entwicklung der Wirtschaftsregion Nischnee Priangarje entwickelt wurde, wurde 2018 in den integrierten Plan-2024 für die Modernisierung und den Ausbau der Hauptinfrastruktur aufgenommen.

Der Bau einer zweispurigen Brücke wird die ganzjährige Verkehrsanbindung von Siedlungen und Industrieanlagen im Gebiet der beschleunigten Entwicklung Nischnee Priangarje  sicherstellen sowie Transportkosten erheblich senken und die Sicherheit erhöhen. Die Geschwindigkeit der Autos beim Fahren von einem Flussufer zum anderen beträgt ca. 80 km / h (Fahrzeuge können die Winterstraße nicht schneller als 25 km / h befahren).

Das Projekt setzt den Bau einer Autostraße mit einer Länge von 2028,5 Metern voraus, wobei die Länge der Brücke selbst 1196,1 Meter betragen wird. Darüber hinaus werden ein Kreisverkehr und eine Verkehrsanbindung zu anderen Autostraßen, z.B. zur Autobahn Krasnojarsk-Jenisseisk.

Die Strecke wird die Effizienz des Investitionsprojekts „Entwicklung des Wirtschaftsgebiets Angara-Jenissei“ mit einem gesamten Investitionsumfang von 164,27 Milliarden Rubel steigern; das Projekt wird im Rahmen des IIP „Jenisseisches Sibirien“ umgesetzt. Mit der neuen Infrastruktur können Unternehmen zusätzliche Goldvorkommen erschließen. Darüber hinaus bietet die Brücke die Möglichkeit, das Volumen der Holzverarbeitung zu erhöhen, Chemiebetriebe am rechten Ufer des Jenissei zu errichten und eine Reihe von Mineralstofflagerstätten zu erschließen: Zink, Antimon, Blei, Magnesit, Talk, Bauxit. Die Entstehung neuer Industrieanlagen wird die Schaffung von mehr als 3.000 Arbeitsplätzen sicherstellen.

Das Projekt wird aus dem Föderalen und dem Regionalen Haushalt finanziert.