Das Finanzministerium betrachtete Industrie- und Infrastrukturprojekte des IIP «Jenisseisches Sibirien»

In Moskau fand unter der Leitung des stellvertretenden Finanzministers Russlands – Exekutivsekretär der Arbeitsgruppe für Förderung der Umsetzung neuer Investitionsprojekte Andrei Iwanow eine Sitzung statt, in der  Projekte und Maßnahmen des Integrativen Investitionsprojekts „Jenisseisches Sibirien“  erörtert wurden. An der Sitzung nahmen Vertreter der Behörden der Region Krasnojarsk, der Republik Chakassien, der Republik Tuwa, des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens und der am IIP beteiligten Unternehmen teil.

Der Vorsitzende der Regierung Region Krasnojarsk Sergei Wereschtschagin,  stellvertretende Vorsitzende der Regierung der Republik Chakassien Irina Woinowa, erster stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Republik Tuwa Alexander Brokert. Trugen ihre Berichte über den Verlauf der Investitionsprojekte in den Regionen des Jenisseischen Sibiriens vor.  

In der Sitzung wurden aktuelle Fragen zu folgenden Projekten besprochen: Bau der Abakan-Biisk-Eisenbahn, Bau einer Getreideweiterverarbeitungsfabrik, Erschließung eine Goldlagerstätte im Gebiet Noyba, Kreis Sewero-Jenisseiskij der Region Krasnojarsk, Einrichtung und Entwicklung eines besonderen Wirtschaftsgebiets mit Schwerpunkt Industrie und Produktion “Technologisches Tal Krasnojarsk”, Steigerung der Produktionskapazität an den Abschnitten “Tschernogorskij” und “Abakanskij”, Steigerung der Produktionskapazität in der Kohlelagerstätte Bejskoje-West, Bau eines Kohlebergbaubetriebes in der Lagerstätte Meschegejskoje im Kohlebecken Ulug-Chem.

Besonderes Augenmerk wurde auf den Bau einer Autobahnbrücke über den Fluss Jenissei in der Nähe der Siedlung Wyssokogorsky im Kreis Jenisseiskij der Region Krasnojarsk gelegt. Zurzeit wurde das Brückenbauprojekt von der russischen Staatlichen Hauptexpertise genehmigt. Das Projekt ist in den Integrierten Modernisierungs- und Ausbauplan der Hauptinfrastruktur 2024 eingeschlossen. Der Bau einer zweispurigen Brücke wird ganzjährige Verkehrsverbindung von Siedlungen und Industrieanlagen im Wirtschaftsgebiet mit der beschleunigten Entwicklung der Region Nischnnee Priangarje sicherstellen. Im Rahmen des Projekts ist der Bau einer Autostraße mit einer Länge von 2028,5 Metern geplant, einschließlich eines Kreisverkehrs und einer Verkehrsanbindung.

Die Regierung Region Krasnojarsk schlug der russischen Staatsregierung vor, die den Baubeginn der Brücke für das Jahr 2020 zu verschieben. Bei der Aufstellung des Haushaltsplans-2020 der Region Krasnojarsk wird derzeit die Zuweisung zusätzlicher Finanzmittel zur Mitfinanzierung des Brückenbaus erörtert. Die neue Infrastruktur wird es den am Projekt beteiligten Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Goldvorkommen zu erschließen, die Holzverarbeitung zu verbessern, Chemiefabriken am rechten Ufer des Jenissei zu errichten und einer Reihe von Mineralstofflagerstätten zu erschließen: Zink, Antimon, Blei, Magnesit, Talk, Beauxit.