Finanzierung der territorialen Entwicklungspläne war das Hauptthema des Rundgesprächs im Rahmen des Finanzforums Moskau

Am 12. September fand im Rahmen des Finanzforums Moskau ein Rundgespräch über die finanzielle Unterstützung der territorialen Entwicklungspläne statt. Das Rundgespräch wurde vom Direktor der autonomen gemeinnützigen Organisation „Institut für Reformierung der öffentlichen Finanzen“, Leiter der Abteilung für staatliche Regulierung der Wirtschaft der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst, Wladimir Klimanow moderiert. Er wies auf die Bedeutung dieses Themas und wichtige Vorteile hin, die entstehen, wenn das Thema von der Peripherie der öffentlichen Verwaltung auf die zentrale Agenda der Regionalentwicklung übertragen wird.

An der Diskussion nahmen der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens, Sergey Ladyschenko, stellvertretender Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, Vadim Schiwulin sowie führende Experten für Wirtschaft, Finanzen und Politik teil.

Die Hauptthemen des Rundgesprächs waren Synchronisierung verschiedener Unterstützungsmaßnahmen, die im Rahmen der territorialen Entwicklungsprogramme durchgeführt werden, Bereitstellung optimaler organisatorisch-finanzieller Formen sowie proaktive Budgetierung und Finanzierung von Projekten zur Verbesserung der Gebiete der Russischen Föderation.

Im Rahmen der Umsetzung der Raumentwicklungsstrategie, die im Februar 2019 ausgearbeitet wurde, sollen mittel- und langfristige Pläne für sozialwirtschaftliche Erneuerung verschiedener Gebiete entwickelt werden: Makroregionen, Städte und städtische Agglomerationen sowie ländliche Gebiete.

Die Teilnehmer erörterten die regulatorischen Einschränkungen, mit denen Investoren heute konfrontiert sind, sowie die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen von dem Staat und der Entwicklungsinstitutionen. Heutzutage gibt es eine Reihe von rechtlichen Hindernissen, die die Entwicklung der Investitionstätigkeit behindern. Dazu zählen das Fehlen eines einheitlichen „Investitionskodexes Russlands“, der landesweit die gleichen Regeln für Investoren festlegen würde, hohe Steuersätze für den Bergbau, Beschränkungen für Auslandsinvestitionen und das Fehlen einiger der erforderlichen Befugnisse auf der regionalen Ebene. Besonderes Augenmerk sollte auf die Erhöhung der Fremdmittelverfügbarkeit und die Möglichkeit, einen Teil der Investition auszugleichen, gelegt werden.

Sergey Ladyschenko berichtete, dass die Investitionseffizienz verbessert werden kann, sofern Hindernisse beseitigt, einheitliche Regeln festgelegt und Investitionen finanziell unterstützt werden. „Die Fragen der Regulierung der Investitionstätigkeit und der Finanzierung der Infrastruktur, die für die Durchführung von Investitionsprojekten erforderlich sind, sind heute von zentraler Bedeutung. Der Staat und Unternehmen sollten ihre langfristigen Investitionspläne anpassen, und dann können wir auf einen starken wirtschaftlichen Effekt zählen “, sagte Sergei Ladyschenko.