In der Kreisverwaltung Scharypowo wurden die nächsten Pläne über die Umsetzung des Projekts «Agrarindustriepark SIBIR» besprochen

In der Verwaltung des Kreises Scharypowo fand ein Arbeitstreffen zur Umsetzung des Projekts „Agrarindustriepark SIBIR“ in der Gemeinde statt. Vertreter der Kreisverwaltung, der Projektinitiatoren, des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens nahmen daran teil.

Die Teilnehmer besprachen den Projektverlauf, unmittelbare Pläne der Investoren sowie Probleme, die die Beteiligung der Kreisverwaltung voraussetzen. In der ersten Projektphase werden in der unmittelbaren Nähe des Überlandkraftwerks Beresowskaja zwei Anlagen aufgebaut: eine ganzjährige Gewächshausanlage für Anbau von Gemüse mit einer Fläche von 30 Hektar und eine Getreideweiterverarbeitungsfabrik. Es ist geplant, in der Gewächshausanlage Tomaten und Gurken anzubauen, die an die Märkte der Region und der angrenzenden Gebiete geliefert werden. Zu den Hauptprodukten der Getreideweiterverarbeitungsfabrik werden Futtermittelzusätze, Stärke und Gluten zählen. Der Gesamtwert der Projekte beträgt 24,1 Milliarden Rubel.

In den Projekten wird die technische Infrastruktur des Überlandkraftwerks Beresowskaja für Versorgung der agrarindustriellen Anlagen mit Wärme, Dampf, Kohlendioxid, Wasser und Abwasserentsorgung zu mit den Investoren vereinbarten Bedingungen genutzt. Heute wird ein Antrag auf die Einrichtung des Gebiets mit der beschleunigten sozialwirtschaftlichen Entwicklung (GBSWE) vorbereitet, in dem der Agroindustriepark unterbracht wird. Mit dem Status eines GBSWE werden den Projektentwicklern bestimmte Steuervorteile eingeräumt, die die Effizienz von Projekten erhöhen können. Heute hat einer der Projektinvestoren im Kreis Scharypowo eine juristische Person unter dem Firmennamen AO Sibagro Biotech eingetragen, um die Getreideweiterverarbeitungsfabrik zu errichten. Der andere Investor, OOO Technologii teplitschnogo rosta“ (Deutsch: OOO Verwaltungsgesellschaft Treibhaustechnologien) hat die Grundstücke für die Umsetzung des Projekts eingetragen und jeweilige Unterlagen für die Eintragung einer juristischen Person in der Gemeinde vorbereitet. Bereits im Frühjahr 2020 plant das Unternehmen mit dem Bau zu beginnen.

Im Laufe des Arbeitstreffens wurde vorgeschlagen, auch andere Anlagen, die auf dem Gelände des GBSWE unterbracht werden können, in das Agrarindustriepark-Projekt einzuschließen. Dies sind ein Fleischverarbeitungsbetrieb, ein Logistikzentrum und ein Baukomplex. In naher Zukunft werden die Spezialisten des Bauamts die Abgrenzung der GBSWE-Grundstücke durchführen.

Wir möchten hinzufügen, dass die Regierung der Region im Juli einen Beschluss über die Gewährung der Zuschüsse erlassen hat. Gemäß dem Beschluss wird ein Teil der Baukosten für landwirtschaftliche Verarbeitungsanlagen erstattet.