In Birjussa wurde die Aussichten für praktische Anwendung von Neuentwicklungen angehender Wissenschaftler in den Betriebsprojekten besprochen

Im dritten Föderalen Durchgang „Russlandmacht: Sibirien“ des Allrussischen Jugendbildungsforums „Territorium der Engagierten Jugend“ in Birjussa fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenschaft als Motor für die Entwicklung von Investitionsprojekten im Jenisseischen Sibirien“ statt. An der Diskussion nahmen der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens, Sergei Ladyschenko, stellvertretender Bildungsminister der Region Krasnojarsk, Maxim Rumjanzew, der Vizepräsident des Verbandes der Verbrauchergenossenschaft-Bildungseinrichtungen, Maxim Michailow, der Direktor für Beziehungen mit Behörden der Gesellschaft Poljus Krasnojarsk Nikita Smirnow, teil.

Das zentrale Thema der Podiumsdiskussion war der Einsatz relevanter wissenschaftlicher Neuentwicklungen in großen Industrieprojekten. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion erörterten bestehende Zusammenhänge zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft und die Rolle, die angehende Wissenschaftler in diesem Prozess spielen können. Sergey Ladyschenko, Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens, betonte, dass es sehr wichtig ist, die wissenschaftliche Gemeinschaft in die Entwicklung moderner Industrien einzubeziehen. „Ohne wissenschaftliche Entdeckungen, ohne Forschung und Ausarbeitung ist keine Entwicklung möglich. Investitionsprojekte müssen unbedingt wissenschaftliches Potential nutzen. Die gemeinsamen Anstrengungen von Forschungsteams und großen Unternehmen können nicht nur neue Produktionstechnologien, sondern auch ein neues Kommunikationsformat zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft in Gang setzen. Das Ziel unseres Entwicklungsvereins ist es, eine Verbindung zwischen den Unternehmen mit Entwicklungsbedarf und den Trägern der wissenschaftlichen Ideen herzustellen “, sagte Sergei Ladyschenko.

Maxim Rumjanzew, stellvertretender Bildungsminister der Region Krasnojarsk, und Maxim Michailow, Vizepräsident des Verbands der Verbrauchergenossenschaft-Bildungsorganisationen, betrachteten den Ansatz, wie man die Kommunikation zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft mittels der Ausbildung aufbauen kann. Studenten können sich bereits jetzt mit Unternehmen gut verständigen, sich an ihren Projekten beteiligen und versuchen, ihre Ideen mit Unterstützung von Unternehmern umzusetzen. Für die Teilnehmer des Forums ist dieses Thema relevant: viele Studenten beschäftigen sich bereits an der Universität mit wissenschaftlichen Ausarbeitungen, und durch die Kommunikation mit Unternehmen können sie ihre Forschung ausbauen und zusätzliche Ressourcen erhalten.

Der Direktor für Beziehungen mit Behörden der Gesellschaft Poljus Krasnojarsk, Nikita Smirnow schlug vor, die Aufgaben zu vergrößern: „Wenn wir vorankommen wollen, wenn wir einen Durchbruch machen wollen, müssen wir lernen, global zu denken. Wissenschaftliche Projekte sollten nicht nur für die Region, sondern auch für das ganze Land oder sogar für die ganze Welt relevant sein“, sagte Nikita Smirnow.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich einig, dass den angehenden Wissenschaftlern gegenwärtig alle Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden haben, im ihr Potential zu erschließen und ihre Talente mit Unterstützung von Entwicklungsinstitutionen und großen Unternehmen einzusetzen.