Tourismuspotential der Regionen des Jenisseischen Sibiriens wurde in Birjussa besprochen

Im zweiten Föderalen Durchgang “Gesellschaft” des Allrussischen Jugendbildungsforums “Territorium der Engagierten Jugend” in Birjussa fand ein Podiumsgespräch zum Tourismuspotential der Regionen des Jenisseischen Sibiriens statt. Am Gespräch nahmen der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens Sergei Ladyschenko, der Leiter der regionalen Tourismusagentur Julia Verchuschina und Vertreter der Tourismusbranche teil.

Die Teilnehmer des Podiumsgesprächs stellten fest, dass die Regionen des Jenisseischen Sibiriens – die Region Krasnojarsk, die Republik Chakassien und die Republik Tuwa – einzigartige Eigenschaften und Qualitäten besitzen, die Touristen aus der ganzen Welt anziehen können. Darüber hinaus ist es wichtig, eine durchdachte Strategie zu erarbeiten, die diese Regionen wie eine Tourismusmarke vermarkten lässt. Laut Julia Verchuschina bieten die einzigartige Natur und Kultur der Regionen gute Voraussetzungen für die Entwicklung von verschiedenen Tourismusarten, wie z.B. Sport-, Wellness-, Kultur- und Bildungserholungsprojekte.

Zugleich ist die Entwicklung eines gemeinsamen Tourismusproduktes eine riesige Herausforderung, da die Regionen aus mehreren klimatischen Zonen bestehen: von arktischer Landschaft im Norden bis zum warmen milden Klima im Süden. „Die Marke „Jenisseisches Sibirien“ besitzt großes Potential. Nach unseren Erfahrungen in Regionspositionierung zieht das Projekt auf sich große Aufmerksamkeit – Menschen stellen Fragen und möchten die Regionen wirklich besichtigen. Jetzt müssen wir verstehen, wie wir dieses Interesse nutzen können, mit welchen Mechanismen, mit welcher Marke wir die Regionen am besten präsentieren könnten “, sagte Julia Werchuschina.

Einer der wirksamsten Mechanismen für die Entwicklung des Tourismus ist die Umsetzung von privaten Projekten. Der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens Sergei Ladyschenko betonte, dass die Behörden und Unternehmen diesen Bereich gemeinsam entwickeln können. „Um unsere Regionen für Touristen attraktiv zu machen, müssen wir einen systematischen Ansatz erarbeiten und die ganzheitliche Tourismuspolitik durchführen. Heute gibt es in der Region mehrere Projekte zum Aufbau von Tourismusclustern, die die Tourismusbranche in Bewegung bringen können: Ergaki, Diwnogorsk, Arktis, Schuschenskoje und Jenissei Fluss. Jetzt arbeitet der Verein für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens aktiv an der Entwicklung dieser Projekte. Der Ansatz, der die Infrastruktur und erfolgreiche Positionierung in sich kombinieren lässt, ergibt einen synergetischen Effekt und ermöglicht eine effizientere Touristenanziehung “, sagte Sergei Ladyschenko.