Im Föderationsrat wurde das Investitionspotential der Region Krasnojarsk besprochen

Im Rahmen der Tage der Region Krasnojarsk, die am 24. Juni im Föderationsrat begannen, fand eine Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftspolitik statt. Ein zentrales Diskussionsthema war das Investitionspotential der Region. Stellvertretender Ministerpräsident der Region Krasnojarsk, Sergei Wereschtschagin erstattete hierzu einen Bericht.

Als stellvertretender Ministerpräsident der Region über die Wirtschaft der Region berichtete, erwähnte er auch, dass die Region eine der größten und am stärksten industrialisierten Regionen des Landes sei. Unter den Regionen Russlands zählt die Region in Hinsicht auf regionales Bruttoinlandsprodukt, Industrieproduktion und Investitionen zu den Top-Zehn.

“Das hohe Niveau der heutigen sozialwirtschaftlichen Entwicklung konnte durch die Umsetzung von großangelegten Investitionsprojekten in den Bereichen Metallurgie, Erdöl- und Gasindustrie, Goldgewinnung, Forstwirtschaft und Maschinenbau erreicht werden”, sagte Sergei Wereschtschagin. – In der Investitionsheranziehung innehat die Region Krasnojarsk unter den Sibirischen Regionen die Führungsposition und gehört zu den Top-Zehn-Regionen in der Russischen Föderation. Jährlich werden mehr als 400 Milliarden Rubel in Sachanlagen investiert. “

Er wies darauf hin, dass die Aussichten für einen weiteren intensiven Ausbau des wirtschaftlichen Potentials mit der Umsetzung des integrierten Investitionsprojekts „Jenisseisches Sibirien“ zusammenhängen, das Investitionsprojekt erhielt bereits die Unterstützung des russischen Präsidenten Wladimir Putin und wurde von der Regierung der Russischen Föderation gebilligt.

 „Am Anfang des Investitionsprojekts hatten wir am Februar letzten Jahres nur sieben Projekte mit einem Investitionsumfang von über 500 Milliarden Rubel. Zurzeit hat sich die Zahl der Investitionsprojekte fast verfünffacht und beläuft sich auf 32 Projekte mit einem gemeldeten Gesamtinvestitionswert von über 1,9 Billionen Rubel “, erklärte Sergei Wereschtschagin.

In seinem Bericht betonte er, dass die Umsetzung ehrgeiziger Projekte mit dem föderalen Status und von der nationalen Bedeutung ohne Unterstützung der Bundesbehörden und gemeinsame Lösung etwaiger Probleme nicht möglich wäre. Die Unterstützung der Infrastruktur ist im Rahmen der aktuellen Investitionspolitik im Besonderen nachgefragt.

“Angesichts der geografischen und klimatischen Gegebenheiten der Region und des bestehenden Mangels an Finanzmitteln müssen Entscheidungen zu wichtigen Infrastrukturprojekten auf der Föderalen Ebene getroffen werden”, betonte Sergei Wereschtschagin. „Mit Rücksicht auf die zunehmende Rolle der Region als Durchfuhrregion sowie die Entwicklung exportorientierter Industrien ist es zunächst erforderlich, die Modernisierung der bestehenden Flughafeninfrastruktur abzuschließen“.