In Diwnogorsk wird die Einrichtung eines Tourismus- und Erholungsclusters geplant

Heute fand in Krasnojarsk ein Rundgespräch statt, das der Umsetzung des Projekts zur Einrichtung des Tourismus- und Erholungsclusters “Sibirskoje Diwnogorje” gewidmet war. An der Diskussion nahmen Vertreter der jeweiligen regionalen Ämter und Behörden, der Stadtverwaltungen, des Tourismussektors und des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens teil.

Die Stadt Diwnogorsk und ihre Umgebung besitzen ein starkes touristisches Potential.  Mehr als 100.000 Touristen pro Jahr besuchen dieses Gebiet. Das Gebiet liegt in der Nähe von der Stadt Krasnojarsk, verfügt über günstige Verkehrsanbindung, die einzigartige Natur und interessante Touristenattraktionen und kann deshalb zum Anziehungspunkt für Touristen nicht nur aus Krasnojarsk, sondern auch aus anderen Städten und Regionen werden. Derzeit bestehen hier einige Anlagen, die sich auf den Bereich Event-, Sport- und Bildungstourismus spezialisieren. In den letzten Jahren hat die touristische Infrastruktur der Stadt qualitative Veränderungen erlebt. Darüber hinaus gibt es Investitionsinitiativen zur Entwicklung der Hotellerie. Die Einrichtung eines einheitlichen Clusters hilft einen einheitlichen Ansatz zur Unterstützung und Förderung dieser Projekte ausarbeiten.

 „In den letzten Jahren schlugen Unternehmen und Behörden unterschiedliche Ideen zur Entwicklung dieses Gebiets vor. Bisher gab es jedoch keine einheitliche konsolidierte Stellungnahme und kein klares Entwicklungsprogramm. Wir müssen die Hauptprobleme und -aufgaben ermitteln, mit denen unter anderem die Behörden konfrontieren, damit wir ein ganzheitliches Entwicklungskonzept erarbeiten könnten“, sagte die Leiterin der Tourismusagentur der Region Krasnojarsk, Julia Verchuschina.

Die Teilnehmer des Treffens stellten eine Reihe von Problemen fest, die die Entwicklung des Tourismus in diesem Gebiet verhindern. Die meisten Schwierigkeiten sind vor allem durch Verschlechterung oder Mangel an geeigneter Infrastruktur, gesetzliche Beschränkungen, mangelhafte Finanzierung und Fehlen eines einheitlichen Ansatzes bedingt. Die Entwicklung des Gebiets zu einem Cluster lässt in der Zukunft die Fördermittel aus den Föderalen und regionalen Quellen gewinnen und integrierte Ansätze erarbeiten.

„Heute wurde im Rahmen des Projektes „Jenisseisches Sibirien“ ein System aufgebaut, das die Behandlung und Förderung von Projekten auf der regionalen und föderalen Ebene ermöglicht. Spezialisierte Arbeitsgruppen behandeln und bewerten heute Projekte und Projektinitiativen, die eine staatliche Unterstützung erfordern. Wir sind der Meinung, dass das Projekt „Sibirskoje Diwnogorje“ auch die Möglichkeit der staatlichen Unterstützung in Anspruch nehmen kann. Darüber hinaus bieten wir unsere Hilfe  bei der Erstellung eines Investitionspasses für das Projekt. Wenn wir private Initiativen und gemeindliche Entwicklungspläne in einem Entwurf vereinigen und Bedürfnisse nach der Infrastruktur und den Unterstützungsmaßnahmen definieren, können wir für dieses Projekt föderale Unterstützung beantragen“, sagte der Entwicklungsleiter der Vereins für die Entwicklung des „Jenisseischen Sibiriens“, Alexei Nikolaew.

Mit der Einrichtung eines Clusters wird sich der durchschnittliche jährliche Touristenstrom um mehr als 20% steigern. Dies wird außerdem die Entwicklung von Sport-, Kultur-, Bildungs- und anderen Tourismusarten und die Arbeitsbeschaffung bei Klein- und Mittelunternehmen fördern. Darüber hinaus kann der Cluster als Grundlage für die Entwicklung der Stadt dienen, die Investitionsattraktivität der Stadt erhöhen, die zur Verbesserung der Qualität der städtischen Umwelt und Erhaltung der einzigartigen ökologischen und natürlichen Eigenschaften des Gebiets beitragen.