Projekte des Jenisseischen Sibiriens werden die Entwicklung der Republik Tuwa bestimmen

In der Republik Tuwa fand eine auswärtige strategische Sitzung statt, an der eine Regierungsdelegation unter der Leitung vom Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation Maksim Oreschkin teilnahm.    

Im Rahmen des Besuchsprogramms haben Vertreter der Ministerien und Behörden große Industrieunternehmen besucht, sich an den strategischen Tagungen zu wichtigsten Fragen der Infrastruktur-, Wirtschafts- und Sozialentwicklung der Republik und an der erweiterten Konferenz unter dem Vorsitz vom Minister für wirtschaftliche Entwicklung Maksim Oreschkin beteiligt. An der Konferenz nahmen auch Sondergesandter des Präsidenten im Sibirischen Föderalen Bezirk Sergei Menjailo, stellvertretende Leiter der föderalen Ministerien, Leiter der Republik Tuwa, Vertreter der Investoren und Entwicklungsinstitute teil.

An der Konferenz wurden nationale Entwicklungsziele der Republik Tuwa für den Zeitraum bis zum Jahr 2024 besprochen. Heutzutage wird wirtschaftliches und soziales Wachstum der Republik durch die Investitionsprojekten bestimmt. An der Konferenz wurden einige Investitionsanträge diskutiert, die einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Republik ausüben können. Die Teilnehmer besprochen konkrete Fragen und Maßnahmen zur Lösung von bestehenden Problemen mit der Verkehrs- und Stromversorgungsinfrastruktur, die eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Projektumsetzung sind.

Die Teilnehmer der Expertengruppe sind der Meinung, dass der Bau der Kysyl-Kuragino-Eisenbahn ein Schlüsselprojekt für die Entwicklung der ganzen Region ist, da diese Strecke die Republik mit dem Eisenbahnnetz des Landes verbinden wird. Das Projekt schafft günstige Voraussetzungen für die Entwicklung der Rohstoffindustrie und Erschließung von großen Vorkommen. „Es ist uns bewusst, dass die Entwicklung der Republik durch die Entwicklung der Infrastruktur, nämlich den Eisenbahnbau angeregt wird. Dabei kommen in den Vordergrund nicht nur Probleme mit der Energiewirtschaft und Stromnetzen, sondern auch Probleme der Landwirtschaft und sonstige Wirtschaftsprojekte“, – sagte Maksim Oreschkin.

Bis zur Mitte des Sommers soll die Regierung Russlands einen ausführlichen Bauplan für die Eisenbahnstrecke, einen Bergbau- und Aufbereitungsbetrieb in der Kohlelagerstätte Elegest und den Ausbau des Hafens Wanino in der Region Chabarowsk erarbeiten.  

Der Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens Sergei Ladyschenko weist darauf hin, dass die Projekte der Republik Tuwa, die in das Integrative Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ eingebunden sind,  für die sozialwirtschaftliche Entwicklung der Republik von großer Bedeutung sind. „Ein Teil der Projekte, die an der Konferenz besprochen wurden, wird bereits durch den Entwicklungsverein betreut. Diese Projekte besitzen ein großes Potential, und wir machen konkrete Schritte, die für den Projektstart notwendig sind. Die Föderale Regierung und die Regierung der Republik spitzen sich eindeutig auf die Lösung dieser Fragen in den kürzesten Fristen“, berichtete Sergei Ladyschenko.