Der Vertrag über Personalbeschaffung für das IIP «Jenisseisches Sibirien» wurde auf dem Wirtschaftsforum Krasnojarsk unterzeichnet

Heute wurde auf dem Wirtschaftsforum Krasnojarsk der Vertrag über umfassende Personalbeschaffung für Unternehmen, die sich am Integrativen Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ in der Region Krasnojarsk, der Republik Chakassien und der Republik Tuwa beteiligen, unterzeichnet.

Der Vertrag dient zur Entwicklung, Durchführung und Koordination der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Fachausbildung und Beschaffung von Arbeitsplätzen für Einwohner der drei Regionen bei den Unternehmen, die sich am Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ beteiligen.

Der Vertrag ermöglicht aktive Entwicklung des Informationsaustausches zwischen allen Parteien zu Themen Stellenausschreibungen, voraussichtlicher und aktueller Personalbedarf der Arbeitgeber, die sich am Integrativen Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ beteiligen, Personal-Recruiting sowie Vermittlung von Arbeitsplätzen für Einwohner der Region Krasnojarsk, der Republik Tuwa und der Republik Chakassien, die durch die Einschaltung des Arbeitgebers in die HR-Plattform auf der Website des IIP „Jenisseisches Sibirien“ erfolgen wird.

Der Vertrag wurde vom Leiter des Arbeitsamts der Region Krasnojarsk Viktor Nowikow, Ministerin für Arbeit und soziale Politik der Republik Chakassien Saida Sengii, Ministerin für Arbeit und soziale Politik der Republik Tuwa Irina Achmetowa und Generaldirektor des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens Sergei Ladyschenko unterzeichnet. 

Laut Sergei Ladyschenko zeigen die Projekte des IIP „Jenisseisches Sibirien“ einen beeindruckenden Maßstab des Personalbedarfs auf: bis zum Jahr 2027 sollen ca. 70.000 neue Arbeitsplätze beschafft werden. 

„Das ist eine ernste Herausforderung für das Ausbildungs- und Arbeitsorganisationssystem, bereits jetzt besprechen wir mit unseren Kollegen etwaige Schwierigkeiten, um uns auf diese Herausforderungen gut vorbereiten und diese erfolgreich im Interesse der Bevölkerung unserer Regionen überwinden zu können“ , erklärte er.

„Zum ersten Mal benötigen zugleich drei Regionen der Russischen Föderation so weitgehende Personalbeschaffung. Derartige Zusammenarbeit erfordert einen neuen Ansatz zur Personalbeschaffung. Wir müssen neue Recruiting-Technologien für Einwohner unserer Regionen entwickeln, damit Arbeitgeber hochqualifizierte Fachkräfte gewinnen könnten“, berichtete Viktor Nowikow.   

Irina Achmetowa berichtete, dass fünf Unternehmen in Chakassien, die sich am Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“  beteiligen, bereits neue Mitarbeiter anstellen können.

Saida Sengii betonte, dass die Unterzeichnung des Vertrags für die Republik Tuwa ganz wichtiges Ereignis ist, denn es geht um wesentlichen Fortschritt in der Beseitigung des Personalmangels im Zusammenhang mit Umsetzung einiger Projekte in der Republik, wie z.B. der Bau der Kuragino-Kysyl-Eisenbahn.

Die HR-Plattform des Vereins für die Entwicklung des Jenisseischen Sibiriens umfasst auch eine Reihe von Maßnahmen zur Personalbeschaffung für beteiligte Unternehmen, zu denen vor allem weitgehende Recherche und effizienter Einsatz von Arbeitskräften aus den Regionen des Jenisseischen Sibiriens zählen. Auf der Plattform werden plangemäß große Ausschreibungen stattfinden, die die Suche und Auswahl von besten Facharbeitern  ermöglichen.  

Es ist zu erwähnen, dass am ersten Tag des Wirtschaftsforums Krasnojarsk die Überregionale Ausschreibung „Spitzenreiter des Jenisseischen Sibiriens“ startete, die sich auf Recruiting von hochqualifizierten Geschäftsführern, Managern und Fachkräften und Bildung einer Kaderreserve für das Integrative Investitionsprojekt „Jenisseisches Sibirien“ fokussiert.